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FH Aargau: Angebot an die Nordwestschweiz :
Aargauer Regierungsrat will enge Zusammenarbeit mit Nachbarkantonen

Der Regierungsrat will neben der innerkantonalen Konzentration seines Fachhochschulpotentials auch die Zusammenarbeit in der Nordwestschweiz weiter stärken und vertiefen. In diesem Sinne bietet er, auf der Basis der Zusammenarbeitsvereinbarung vom November 1998, Solothurn und den beiden Basel Gespräche an.

Ziel ist, im Sinne einer echten Schwerpunktsbildung, eine weitergehende Arbeitsteilung und Konzentration der Standorte, die für die gesamte Region Nordwestschweiz nachhaltig ist. Nachdem der Regierungsrat im September 1998 beschlossen hat, eine innerkantonale Fusion und Standortkonzentration der beiden Aargauer Fachhochschulen (FH) zu prüfen, liegen nun erste Resultate vor.

Unterstützung für Regierungsstrategie

An einer Tagung im Dezember 1998 haben Mitglieder der zuständigen Grossratskommissionen sowie die Fachhochschulräte und Schulleitungen der beiden Aargauer FH auf Einladung des Erziehungs-departementes und des Gesundheitsdepartementes Szenarien für die weitere Fachhochschulstrategie diskutiert. Dabei ergab sich eine eindeutige Unterstützung der vom Regierungsrat verfolgten kantonsinternen Fusionsstrategie und Standortkonzen-tration. Zugleich wurde deutlich, dass eine weitergehende Zusammenarbeit in der Nordwestschweiz, die das dort verfügbare fachliche Potential bündelt und konzentriert, die gesamte Region Nordwestschweiz aufwerten und den Erfolg der Aargauer Strategie langfristig unterstützen würde.

Aargau will engere Zusammenarbeit

Der Regierungsrat hat inzwischen einen entsprechenden Strategiebericht beraten. Er ist entschlossen, neben der kantonsinternen Optimierung der Fachhochschulstrategie ebenso konsequent auf eine Optimierung des Leistungsangebotes in der Region Nordwestschweiz (Kantone AG, SO, BL, BS) hinzuwirken. Der Regierungsrat ist der Ueberzeugung, dass der Aargau sich im Fachhochschulbereich der Region Nordwestschweiz betont engagieren und entsprechend Verantwortung übernehmen soll, wozu er entsprechende Aufträge erteilt hat.

Verhandlungsangebot an die Nachbarkantone

Erziehungsdirektor Peter Wertli hat in der Folge den Kantonen Solothurn, Basel-Land und -Stadt ein Angebot für Gespräche über eine weitergehende Zusammenarbeit und Arbeitsteilung unterbreitet, die auch die bisher noch nicht durch eine Zusammenarbeitsvereinbarung geregelten Bereiche der kantonalen Fachhochschulen (Soziale Arbeit, Gesundheit und Pädagogik) umfassen soll. Nach dem notwendigen innerkantonalen Klärungsprozess ist mit der inhaltlichen Diskussion zwischen den vier Kantonen ab Frühling zu rechnen. Der Regierungsrat wird dem Grossen Rat - wie bereits im letzten September angekündigt - in diesem Frühjahr einen Bericht zu seiner Gesamtstrategie unterbreiten.

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