Fachstelle Familie und Gleichstellung mit neuer Leiterin
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Christina Leimbacher hat die Stellenleitung am 1. September angetreten
Die neue Leiterin der Fachstelle Familie und Gleichstellung (FFG) heisst Christina Leimbacher. Die Sozialwissenschafterin mit breiter Erfahrung in Familienfragen hat die Leitung der FFG heute Mittwoch übernommen. Vor allem in der Familienpolitik warten wichtige Dossiers auf die neue Fachstellenleiterin.
Die 52-jährige Christina Leimbacher ist Nachfolgerin von Regula Strobel, welche die FFG Ende März 2010 nach vierjähriger Tätigkeit aufgrund einer beruflichen Neuorientierung verlassen hat. Die FFG war in der Folge einige Monate vakant, nachdem sich die neu gewählte Leiterin aus persönlichen Gründen während der Probezeit von der Stellenleitung zurückgezogen hatte. Die wichtigsten Aufgaben der FFG wurden seither interimistisch vom Generalsekretariat des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) wahrgenommen.
Breite Erfahrung in Familienfragen
Christina Leimbacher hat an der Universität Zürich Soziologie, Pädagogik und Ethnologie studiert und mit dem Lizentiat abgeschlossen. Die bisherigen beruflichen Tätigkeiten von Christina Leimbacher liegen schwergewichtig im Bereich von Familienfragen, Wissenschaft, Verwaltung und Praxis: Sie war zunächst Beauftragte für Familien im Justizdepartement des Kantons Basel-Stadt, dann Bundesevaluatorin Sozialpolitik im Bundesamt für Flüchtlinge und schliesslich Leiterin der Fachstelle für Familienfragen des Kantons Basel-Landschaft, ehe sie 2008 Geschäftsführerin der Stiftung Elternsein in Zürich wurde. Zudem setzte sie sich als Präsidentin der Kinderlobby Schweiz für die Umsetzung der UNO-Kinderrechtskonvention ein und befasst sich als Mitglied der Geschäftsleitung des Dachverbands "pro familia Schweiz" mit Anliegen der Familienpolitik auf Bundesebene.
Wichtige Dossiers sind in Arbeit
Die neue Leiterin der FFG und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen wird sich aufgrund der hohen Priorität, welche familien- und gleichstellungspolitische Anliegen im Entwicklungsleitbild des Regierungsrats und in den Legislaturzielen der DGS-Vorsteherin haben, rasch mit verschiedenen wichtigen Dossiers vertraut machen. Dazu gehört neben dem grundsätzlichen Anliegen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, konkret die Ausgestaltung der familienergänzenden Kinderbetreuung, die sich derzeit in der Anhörung befindet.