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Fachhochschule Aargau gewinnt europäischen Award :
Hohe Auszeichnung für ein Team unter der Leitung der FH Aargau

Mit dem e-Learning-Kurs "FE Transfer" erreichte das Team unter der Leitung der FHA-Dozenten Peter Fritzsche und Arnold Wyrsch im Wettbewerb mit rund 160 Projekten von Universitäten und Hochschulen aus ganz Europa die Endrunde. Im Final des European Academic Software Award 2004 wurde "FE Transfer" Ende September 2004 mit einem Award ausgezeichnet.

Der e-Learning-Kurs "FE Transfer" entstand im Rahmendes Bundes-Impulsprogramms "Swiss Virtual Campus SVC", mit dem der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in den Hochschullehrgängen gefördert wird. An diesem Programm hat sich die Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz FHA mit mehreren Projekten beteiligt.

"FE Transfer" ist ein web-basierter Ausbildungskurs für die Anwendung der Finite Element Methode (FEM) in der Strukturmechanik und im Maschinenbau. Die FEM ist eine mächtige Simulationsmethode, mit der das Verhalten von Bauteilen und Strukturen unter der Wirkung von Kräften vorausgesagt werden kann. Automobile, Flugzeuge oder Brücken könnten ohne die FEM nicht so leicht und sicher gebaut werden, wie das heute der Fall ist.

Im Kurs "FE Transfer" lernen die Studierenden mit Hilfe von FEM echte Ingenieur-Probleme zu lösen. Sie bearbeiten am Computer komplexe Fallstudien aus der Praxis und werden dabei von einer eigens entwickelten e-Learning-Software geführt und unterstützt. Sie lernen bei dieser Arbeit, immer wieder Abstand zu nehmen, sich selber zu beurteilen. Nur so werden sie befähigt, im Berufsleben anspruchsvolle Herausforderungen selbständig zu bewältigen. Dieser innovative didaktische Ansatz zur Vermittlung von sogenannten Soft Skills war ein wichtiger Grund für die Auszeichnung mit einem EASA-Award 2004.

Die Aspekte der ingenieurmässigen Problemlösung wurden von Peter Fritzsche von der FHA (Idee und Gesamtleitung), Jacques Bersier und Pascal Bovet von der Ecole d?Ingénieurs et d?Architectes Fribourg, Wilfried Elspass von der ETH Zürich, Hansruedi Manz von der FH Beider Basel und Heinrich Schwarzenbach von der Hochschule für Technik und Informatik Biel erarbeitet. Den für ein interaktives Lernmodul besonders wichtigen pädagogisch-didaktischen Aspekten nahm sich Arnold Wyrsch von der Pädagogischen Hochschule Aargau an. Jacques Bersier oblag die Programmierung der Lernsoftware.

"FE Transfer" ist nicht nur für den Einsatz in der Ingenieurausbildung an Hochschulen geeignet, sondern auch zur Weiterbildung in Firmen. Der nächste Nachdiplomkurs ist für das Sommersemester 2005 ausgeschrieben. Die erarbeitete ingenieur-didaktische Methodik kann zur Vermittlung jeglicher Art von Prozessen angewandt werden.

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