Es geht vorwärts mit dem Lärmschutz an der A1, A3 und K 131
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Lärmschutzmassnahmen an National- und Kantonsstrassen in Rothrist, Frick und Rietheim
Der Regierungsrat hat die Erleichterungen von Sanierungen, die zusätzlichen Lärmschutzmassnahmen und Fenstersanierungen in Rothrist, Frick und Rietheim gutgeheissen. Die Detailprojektierung, die Ausarbeitung der Submissionsunterlagen und die öffentliche Ausschreibung wird bis Frühling 1999 erfolgen. Baubeginn ist im Herbst 1999.
An der A1 in Rothrist wird die bestehende Schallschutzwand durch eine 4 m hohe Wand ersetzt. Damit werden die betroffenen fünf Liegenschaften besser geschützt. Die Immissionsgrenzwerte können aber mit Schallschutzwänden nicht bei allen lärmempfindlichen Räumen eingehalten werden. Deshalb müssen zusätzlich Schallschutzfenster und bei Schlafräumen Schalldämmlüfter eingebaut werden. Bei der A1-Ausfahrt Rothrist werden weitere drei Gebäude durch eine neue 3 bis 4 m hohe Lärmschutzwand besser geschützt. Auch hier sind bei zwei Gebäuden Schallschutzfenster und Schalldämmlüfter notwendig.
An der A3 in Frick werden vier Lärmschutzwände verlängert und erhöht. So können die Immissionsgrenzwerte in den Baugebieten nördlich und südlich der A3 eingehalten werden. Lediglich bei einer Liegenschaft werden die Fenster der lärmempfindlichen Räume ersetzt.
Für beide Bauvorhaben liegen bis im Frühling 1999 die Detailprojekte und die Submissionsunterlagen vor. Anschliessend erfolgt die öffentliche Ausschreibung der Arbeiten. Mit dem Baubeginn kann im Herbst 1999 gerechnet werden.
An der Kantonstrasse K 131 in Rietheim sind im Frühling 1998 bei sieben Gebäuden mit Alarmwertüberschreitungen bereits Schallschutzfenster eingebaut worden. Der Regierungsrat hat bei 24 Liegenschaften mit Immissionsgrenzwertüberschreitungen den Verzicht auf weitere Sanierungen beschlossen. Die Erschliessung dieser Liegenschaften lässt keine Lärmschutzwände zu.