Es geht vorwärts am Baregg
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Vorarbeiten für die 3. Röhre im Gang
Nur ein Jahr nach der öffentlichen Auflage des Projekts (19. November bis 18. Dezember 1998) sind die Bauarbeiten für die Beseitigung des Engpasses Baregg angelaufen. Alle Beteiligten - von den Einsprecherinnen bis zu den Bundesbehörden - haben zu diesem Erfolg beigetragen.
Am 18. September 1999 genehmigte das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) das Bauprojekt der Kapazitätserweiterung Baregg. Seither laufen die Vorbereitungen für den Bau auf Hochtouren.
Schon im Dezember 1999 führte das Forstamt Baden die erforderlichen Rodungen in den Vorzonen West und Ost des Bareggtunnels aus, und kurz danach fuhren die ersten Baumaschinen im Gebiet Weiherhau auf. Seit Mitte Januar 2000 wird dort intensiv gearbeitet. Zuerst musste man einige störende Werkleitungen verlegen, und nun tragen Bagger verschiedener Grösse den anstehenden Boden ab, um Platz für eine Baupiste und die zukünftige Fahrbahn in Richtung Bern zu schaffen.
Die Baupiste ist eine Vorarbeit für die dritte, das Dättwiler Tal querende Brücke, deren Bau noch im kommenden März anfangen soll. Verschiedene weitere Vorarbeiten werden noch diesen Monat beginnen, zum Beispiel die Stützkonstruktion Holländer vor dem Ostportal des Bareggtunnels und der Voreinschnitt Ost der 3. Röhre.
Die Brücke und die Stützkonstruktion Holländer schaffen den erforderlichen Platz bzw. die Zufahrten für den Bau der dritten Tunnelröhre. Sie liegen auf dem kritischen Pfad für den Bauablauf und beeinflussen den Termin für die Beseitigung des Engpasses Baregg. Auf die programmgemässe Ausführung legt das Baudepartement deshalb grosses Gewicht.