Erneut saisonbedingte Zunahme der Arbeitslosigkeit
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Arbeitslosenquote stieg auf 1,9 Prozent
Im Januar 2000 nahm die aargauische Arbeitslosenzahl wiederum leicht zu, während die Zahl der Stellensuchenden etwas zurück ging. Diese gegenläufige Entwicklung ist typisch für die Wintermonate. In dieser Zeit nimmt das Angebot an vorübergehenden Zwischenverdienstmöglichkeiten üblicherweise ab. Die allgemeine Wirtschafts- und Beschäftigungslage ist jedoch nach wie vor im Aufwind.
Zwischen Ende Dezember 1999 und Ende Januar 2000 nahm die Zahl der bei den aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 93 Personen oder 1,2 Prozent auf 8'668 Personen ab. Dies ergibt eine Stellensuchendenquote von 3,2 Prozent.
Von den 8'668 Stellensuchenden gelten 5'103 Personen (175 mehr als im Dezember 1999) oder 58,8 Prozent im Sinne der Arbeitsmarktstatistik als arbeitslos. Mit 56,2 Prozent lag dieser Anteil Ende Dezember 1999 deutlich niedriger. Die Arbeitslosenquote ist von 1,8 auf 1,9 Prozent angestiegen.
Von den 3'565 Ende Januar 2000 bei den RAV eingeschriebenen nicht arbeitslosen Stellensuchenden übten 54,8 Prozent eine Zwischenverdiensttätigkeit aus und 21,7 Prozent nahmen an von der Arbeitslosenversicherung finanzierten Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung teil.Ende Januar 2000 waren 1'359 offene Stellen gemeldet; 344 mehr als Ende Dezember 1999.
Bei der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau wurden im Januar 87 arbeitslose Personen (34 Männer und 53 Frauen) aus der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert. Dies sind 6 weniger als im Januar 1999 und 21 weniger als im Dezember 1999.
42 Unternehmen meldeten im Januar 2000 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an.