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Entscheid vertagt :
Grossratspräsidium im 1. Quartal 1999: Warten auf allfällige Nomination der SP

Die Nachfolge von Kurt Wernli im Grossrats-Präsidium bleibt bis 15. Dezember offen. Dies hat das Büro des Grossen Rates auf Antrag der sozialdemokratischen Grossrats-Fraktion beschlossen.

Das Grossrats-Büro (bestehend aus Präsident, Vize, Stimmenzählerinnen und Stimmenzählern sowie Fraktionsvorsitzenden) hat am Dienstag abend auf Antrag der SP-Fraktion einstimmig beschlossen, dem Grossen Rat vorderhand noch niemanden für die Nachfolge Kurt Wernlis als Grossratspräsidenten vorzuschlagen. Die SP entscheidet bis 15. Dezember, ob und allenfalls mit wem sie ihr Recht auf das Grossratspräsidium für den Rest des Amtsjahres 98/99 ausüben will. Findet sich in den Reihen der SP keine geeignete und im Grossen Rat mehrheitsfähige Person, so wird gemäss vorsorglichem Bürobeschluss der Vizepräsident des Grossen Rates, Reinhard Gloor, Birr (SVP), in die Bresche springen.

Läuft alles wie geplant, so wird der Grosse Rat am 22. Dezember seinen Präsidenten Kurt Wernli als neues Regierungsmitglied in Pflicht nehmen und eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für das Grossratspräsidium im 1. Quartal 1999 bestimmen.

Das Grossrats-Büro hat ferner die obligate Wahlaktenprüfungs-Kommission bestimmt, welche von Gesetzes wegen die Regierungsratswahl zuhanden des Grossen Rates zu überprüfen hat. Sie wird dem Grossen Rat am 22. Dezember Bericht erstatten.

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