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Ellen Meyrat-Schlee wird mit dem Aufbau der Schule für Gestaltung betraut :
Direktorin für die Aufbauphase des Gestaltungsbereichs der FH Aargau

Der Regierungsrat hat Ellen Meyrat-Schlee (53) als Direktorin für den Aufbau des Bereiches Gestaltung der Fachhochschule Aargau gewählt. Damit beginnt die Realisierung der im November 1996 vom Grossen Rat beschlossenen Schule für Gestaltung. Sie bildet den dritten Direktionsbereich der Aargauer Fachhochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung.

Ellen Meyrat-Schlee, Zürich, ist aus über 90 Bewerbungen aus dem In- und Ausland ausgewählt worden, um den Direktionsbereich Gestaltung der Fachhochschule (FH) Aargau aufzubauen. Die 53jährige Schweizerin hat in Zürich Soziologie, Sozialpsychologie sowie Germanistik studiert und war dann als Assistentin an der Architekturabteilung der ETH Zürich tätig. Von 1974 bis 1983 arbeitete sie bei der Metron in Brugg, wo sie zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung der Metron Planungsgrundlagen war. Anschliessend wirkte sie als selbständige Beraterin und Forscherin und gründete 1985 als Mitinhaberin das Büro Z, Arbeitsgemeinschaft für Wohnen + Stadtfragen AG (Architektur, Planung, Soziologie), in Zürich. Meyrat ist daneben seit 1979 als Dozentin an der ETH Zürich tätig und seit 1995 Präsidentin des Schweizerischen Werkbundes (SWB). Sie hat zahlreiche Studien und Forschungsarbeiten veröffentlicht und besitzt aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeiten als Unternehmerin, Planerin und Beraterin Erfahrungen im Management öffentlicher Grossprojekte sowie fachliche Uebersicht im Gestaltungsbereich.

Aufgaben der Direktorin

Meyrat wird ihre Tätigkeit als Direktorin der Aufbauphase für den Gestaltungsbereich der FH Aargau im Februar 1998 beginnen. Ihre Aufgabe ist es, das Detailkonzept für die Ausbildungen im Gestaltungsbereich zu entwickeln. Gemäss dem Beschluss des Grossen Rates vom November 1996 sollen drei Diplomstudiengänge für Industriedesign, Kommunikationsdesign und Freie Kunst geführt werden, die eng mit den beiden bestehenden Direktionsbereichen Technik und Wirtschaft zusammenarbeiten. Neben dieser Konzeptionsarbeit geht es um Standortabklärungen und die interkantonale Abstimmung des Studienangebotes, das zur Jahrtausendwende ersten Studierenden an der FH Aargau zur Verfügung stehen soll.

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