Einheimische Hecken statt kanadische Pappeln
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Umsetzung des Unterhalts- und Pflegekonzeptes am Klingnauer Stausee
Ende November 2000 beginnt am rechten und linken Stauseeufer die dritte Etappe der Fällarbeiten kanadischer Pappeln. Gleichzeitig werden neue Hecken gepflanzt.
Das Kraftwerk Klingnau und das Baudepartement des Kantons Aargau haben die Arbeiten für den Winter 00/01 festgelegt.
Ab Ende November 2000 entfernen Fachleute bis im Februar 2001 auf der linken Seeseite, unterhalb der Brücke Döttingen-Kleindöttingen und der rechten Seeseite, oberhalb der Brücke, weitere kandadische Pappeln und einige grössere Einzelbäume. Dies sind vorsorgliche Massnahmen, da Pappeln und andere grössere Bäume mit ihrem Wurzelwerk Sickerwege durch die Dammanlagen bilden können. Das Unterhalts- und Pflegekonzept sieht vor, diese Bäume durch standort-heimische Sträucher oder andere Baumarten zu ersetzen. Während der Fällarbeiten sind aus Sicherheitsgründen zeitweilige Behinderungen auf dem Dammweg unumgänglich. Wir bitten um Verständnis und sind bemüht, Ausweichmöglichkeiten zu signalisieren.
Im gleichen Zeitraum werden die Mitarbeiter des Kraftwerkes Klingnau, unterstützt vom Baudepartement, die bestehenden Hecken an den Dammböschungen erweitern und weitere Hecken, Kopfweiden und Erlen am Ufer des Sickerkanals pflanzen. Die in den ersten zwei Etappen angepflanzten Hecken und Bäume entwickeln sich gut, verbessern die Lebensraumvielfalt in diesem wertvollen Gebiet und erhalten zudem langfristig die Dammsicherheit.