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Ein Tag für die Partner der Fachhochschule :
Die Fachhochschule Aargau stellt sich vor

Mit dem 'Partnerschaftstag' zum Frühlingsanfang markiert die Fachhochschule (FH) Aargau Nordwestschweiz ihre Aufbruchstimmung. Der Einladung sind rund 300 Partner aus Wirtschaft, Politik und anderen Hochschulen gefolgt, welche die Mehrsparten-FH Aargau präsentiert bekamen.

Professor Dr. Willy Schlachter, Präsident der Fachhochschulleitung, konnte die rund 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und anderen Hochschulen im Hauptgebäude der FH in Windisch willkommen heissen. Unter ihnen waren die Regierungsräte Rainer Huber (Departement Bildung, Kultur und Sport Kanton Aargau) und Peter Schmid (Erziehungs- und Kulturdirektion, Kanton Basellandschaft), der Oberbürgermeister von Waldshut, Martin Albers, Nationalrat Ulrich Fischer.Bildungsdirektor Rainer Huber, der zugleich Präsident des Fachhochschulrates ist, bezeichnete die FH Aargau als das jüngste Kind der Aargauer Bildungspolitik, das von seinen Gotten und Göttis kaum genug verwöhnt werden kann, zumal seine Erziehung durch Bund und Kanton sehr streng sei. Als Taufgeschenk habe die Fachhochschule vergangenen Dezember vom Kanton den Campus überreicht bekommen. Und weil die Zeit nicht still stehe, müsse bereits die Hochzeit ins Auge gefasst werden. Mit der sich entwickelnden Zusammenarbeit zwischen den Fachhochschulen Solothurn und Aargau sei gemäss Huber der richtige Weg eingeschlagen, der auch globalen Anforderungen gerecht werde.Professor Dr. Schlachter nannte in seiner kurzen Ansprache vier Gründe weshalb die FH Aargau an diesem Abend sich präsentiert. Erstens hat das Bundesamt für Bildung und Technologie die Fachhochschul-Landschaft umgestaltet und ihr einen konkreten vierfachen Leistungsauftrag erteilt. Zusammen mit der FH Beider Basel und Solothurn wird an der FH Nordwestschweiz an der Erfüllung dieses Auftrages gemeinsam gearbeitet. Zweitens ist am 1. März aus den beiden FH Aargau eine einzige FH Aargau Nordwestschweiz geworden. Die einst unabhängigen Schulen wie die HTL, die HWV, die HFS, das Didaktikum, das Seminar Brugg oder die HPL gehören damit endgültig Teil der FH Aargau. Mit dieser Fusion zu einer Fachhochschule ist drittens eine neue Organisationsstruktur in Kraft getreten, welche ein Präsidium mit zwei Vizepräsidenten und den fünf Departementen Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Kunst, Soziale Arbeit und Pädagogik aufweist. Der vierte und letzte Grund für diesen Anlass ist die räumliche Konzentration auf einem Campus in Brugg-Windisch, dessen erste Vorarbeiten nach dem Entscheid des Grossen Rates angelaufen sind.

Im Rahmen all der Entwicklungen der letzten Jahre hin zu einer einzigen Fachhochschule mit den fünf Departementen Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Kunst, Soziale Arbeit und Pädagogik sind die Veränderungen auch an den Studiengängen, den Weiterbildungen, der Forschung und Dienstleistung nicht spurlos vorbei gegangen.

Die fünf Departemente stellten in ihren Präsentationen anschaulich vor. So zeigte die 'Gestaltung & Kunst' zwei Performances zu ihren beiden Studiengängen, die 'Soziale Arbeit' führte die Gäste durch einen 'Plakatwald' bevor sie zu Kurzvorträgen über die Forschungsschwerpunkte gelangten. Die Departemente 'Wirtschaft' und 'Technik' präsentierten einen 'Marktplatz des Wissens' mit Schwerpunktthemen aus Lehre und Forschung. Das jüngste Departement, die Pädagogik, mit zugleich den ältesten Wurzeln, vermittelte in der Multimedia-Show die vielfältigen Aspekte der Lehrerausbildung.

Die technische Einrichtung des I-Room, können für live Gespräche unter Studierenden eingesetzt werden, das heisst, sie können Seminare und Teamarbeiten mit Kollegen in anderen Hochschulen veranstalten, um Projekte wie etwa die Konzeption eines Kongresshotels auf dem geplanten Campus in Brugg-Windisch zu erarbeiten.

Zwischen den Präsentationen hatte als musikalischer Höhepunkt die Big Band der FH Aargau ihren ersten öffentlichen Auftritt. Als departmentsübergreifende Band wird sie in Zukunft ein wichtiges Bindeglied bilden. Sie spielten 'Shake everything you've got', 'Be-Bop-A-Loola' und 'Do nothin' till you hear from me'.Die Gäste jedenfalls zeigten sich begeistert über das hohe Niveau der Leistungen in sämtlichen Bereichen wie auch erstaunt über das starke Engagement der Dozierenden und traten gestärkt mit Spezialitäten aus dem Ruebliland den Heimweg an.

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