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Ein Stück weiter mit dem neuen Limmatübergang :
Flankierende Massnahmen für Brücke Baden - Obersiggenthal vorgestellt

Der neue Limmatübergang Baden - Obersiggenthal macht Fortschritte: Am Donnerstag abend, 14. August 1997, konnte das Baudepartement des Kantons Aargau die flankierenden Massnahmen an einer Orientierungsversammlung in Obersiggenthal vorstellen.

Das Projekt des neuen Limmatübergangs Baden - Obersiggenthal ist sowohl auf der politischen Ebene beschlossen als auch rechtlich abgesichert. In seinem Urteil vom 2. Dezember 1996 stellte das Verwaltungsgericht ergänzend fest, dass mit dem Bau der neuen Brücke erst begonnen werden dürfe, wenn auch die - in der Projektauflage bereits erwähnten - flankierenden Massnahmen technisch, finanziell und rechtlich sichergestellt seien. Dabei handelt es sich um die beiden Pförtneranlagen Landschriber (Obersiggenthal) und Wilerloch (Baden) samt den vorgelagerten Busspuren in Richtung Nussbaumen bzw. Kappelerhof sowie das Strassenbauprojekt "Ausbau Bruggerstrasse in Baden, Abschnitt BBC-Strasse bis Haselstrasse".

Die öffentliche Auflage des eingenständigen Projektes "Bruggerstrasse" hat bereits im März/April 1997 stattgefunden; es gingen nur fünf Einsprachen ein, welche zur Zeit bearbeitet werden. Die Bauprojekte für die Pförtner und Busspuren hat der Regierungsrat am 13. August 1997 vorläufig genehmigt und zur öffentlichen Auflage freigegeben. Aus diesem Anlass hat das Baudepartement am Donnerstag abend zusammen mit den beiden Gemeinden im Gemeindesaal Obersiggenthal der Bevölkerung die beiden Bauvorhaben im grösseren Zusammenhang und im Detail vorgestellt.

Für das Gesamtprojekt "neuer Limmatübergang" ist die politische Diskussion abgeschlossen. Ebenso sind alle wichtigen Punkte des Bauvorhabens wie die Brücke, die anschliessenden Knoten und die Notwendigkeit der Pförtneranlagen/Busspuren rechtlich abgesichert. Zur Diskussion stehen nur noch die Auswirkungen der baulichen Veränderungen und der Lichtsignalanlagen im Wilerloch und beim Landschriber. In diesem Zusammenhang appellierte Baudirektor Dr. Thomas Pfisterer an die Solidarität gegenüber einem für die ganze Region wichtigen Projekt und bat um Verständnis, dass auch der Staat seine Aufgaben erfüllen und somit vorwärts machen müsse.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt