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Digitale Lösungen für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft :
Erfolgreicher Hacking-Anlass mit Open Farming Data

Innovative Prototypen und digitale Lösungsvorschläge zu 18 landwirtschaftlichen Challenges: Am 3. und 4. September 2021 fanden am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Gränichen zum zweiten Mal Open Farming Hackdays statt.

Rund 60 Teilnehmende mit unterschiedlichen Fähigkeiten und aus unterschiedlichen Branchen arbeiteten vergangenes Wochenende zusammen an neuen digitalen und nachhaltigen Lösungen für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. Regierungsrat Dr. Markus Dieth: "Ziel der Veranstaltung war es, die Vorteile der Digitalisierung und moderner Technologien zu nutzen und in nachhaltige Innovationen für die landwirtschaftliche Produktion umzusetzen und das ist gelungen."

Herausfordernde Challenges

Mit welchen Herausforderungen die Landwirtschaft aktuell konfrontiert ist und welche Stossrichtungen und Projekte in Zukunft wichtig werden könnten, zeigten die 18 Challenges, welche bereits im Vorfeld des Hackathons eingegeben wurden. So wurde beispielsweise nach Lösungen gesucht, um ungewünschte Pflanzenarten wie Blacken und Neophyten automatisch zu erkennen und zu beseitigen. Eine andere Challenge war ein digitaler Sprachassistent im Kuhstall. Aus den total 18 Challenges wurden 12 von den Teilnehmenden ausgewählt und teilweise gleich zusammengelegt. Alle bearbeiteten Challenges und der Stand der aktuellen Projekte sind auf der Homepage von Opendata.ch einzusehen. Opendata.ch ist gemeinsam mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg und dem Hightech Zentrum Aargau Träger der Open Farming Hackdays. Die Aargauische Kantonalbank unterstützte diesen zukunftsorientieren Anlass als Hauptsponsorin.

Lösungsansätze für die Landwirtschaft von morgen

Die gemischten Teams – bestehend aus Landwirtinnen und Landwirten, Data-Analystinnen und Data-Analysten, Studierenden, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Personen aus Wissenschaft und Praxis – hatten 32 Stunden Zeit, um jeweils einen Prototyp oder Lösungsansatz zu erarbeiten. An der krönenden Schlusspräsentation am Samstagnachmittag wurden die Vorschläge der Teams dann vorgestellt. Anwesend war auch Regierungsrat und Landwirtschaftsdirektor Dr. Markus Dieth. "Die Resultate zeigen, dass der Austausch darüber, wie die Vorteile der Digitalisierung und moderner Technologien in der Landwirtschaft genutzt werden können, nicht nur für den Aargau, sondern für die gesamte Schweiz von grossem Wert ist."

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  • Departement Finanzen und Ressourcen