Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Die Jahresrechnung 2020 der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) erfüllt trotz Coronavirus-Krise die Vorgaben :
Berichterstattung der FHNW zum Leistungsauftrag 2018–2020 genehmigt

Die grossrätliche Kommission für Bildung, Kultur und Sport (BKS) hat die Zahlen und Fakten zur Jahresrechnung 2020 sowie die abschliessende Berichterstattung zum Leistungsauftrag 2018–2020 einstimmig zur Kenntnis genommen beziehungsweise genehmigt.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) hat den nun mehr fünften Leistungsauftrag (2018–2020) in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Forschung und Dienstleistungen für Dritte trotz Corona-Pandemie und zunehmend kompetitivem Umfeld insgesamt erfolgreich erfüllt.

Die FHNW schliesst mit einem Gesamtaufwand von 479,5 Millionen Franken und einem Aufwandüberschuss von 10,8 Millionen Franken ab. Dieser Verlust entspricht dem Budget (11,4 Millionen Franken) und dient gemäss Vorgaben der Reduktion des Eigenkapitals der FHNW.

Institutionelle Akkreditierung

Die erfolgreich abgeschlossene institutionelle Akkreditierung der FHNW nimmt die Kommission mit Anerkennung zur Kenntnis. Diese Akkreditierung ist Voraussetzung für Bundesbeiträge und dafür, dass sich die FHNW als Fachhochschule bezeichnen darf.

Entwicklung der Aargauer Zahlen

Der Anteil der Aargauer Studierenden an der FHNW hat sich seit 2017 zwar insgesamt um ein Prozent erhöht, doch es zeigt sich, dass sich Aargauer Studierende vermehrt an umliegenden Fachhochschulen und Standorten der FHNW einschreiben. Hier macht sich der Konkurrenzdruck aus den benachbarten Fachhochschulen bemerkbar.

Das Studierendenwachstum am Standort Brugg-Windisch hat sich zwischen 2018 und 2020 im Vergleich zu den anderen sieben Standorten und zur Gesamtentwicklung der FHNW negativ entwickelt (minus 7 Prozent). Trotzdem liegt die Zahl der Studierenden im Campus Brugg-Windisch über den ursprünglichen Prognosen.

Die Verantwortlichen der FHNW haben bereits reagiert und erste Massnahmen getroffen. Neue Studiengänge an der Pädagogischen Hochschule (Studienvariante Quereinstieg) und der Hochschule für Wirtschaft (Wirtschaftsinformatik) sollen die Attraktivität des Standorts fördern. Die Kommissionsmitglieder werden die Entwicklungen der Aargauer Studierendenzahlen weiterverfolgen und erwarten in diesem Zusammenhang bei Bedarf weitere Schritte.

Die Vorlage wird voraussichtlich am 7. September 2021 im Grossen Rat diskutiert.

  • Departement Bildung, Kultur und Sport
  • Grosser Rat