Die "grenzenlose" Zusammenarbeit am Hochrhein wird verstärkt
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Der neue Regierungspräsident von Freiburg im Breisgau besuchte den Kanton Aargau
Der Präsident des deutschen Regierungsbezirkes Freiburg, Dr. Sven von Ungern-Sternberg, und der Regierungsrat des Kantons Aargau wollen am Hochrhein die Voraussetzungen für einen "grenzenlosen" Lebensraum weiter verbessern.
Auf Einladung des Regierungsrates des Kantons Aargau besuchte der Regierungspräsident des Regierungsbezirkes Freiburg im Breisgau am Freitag, kurz nach seinem Amtsantritt, den Kanton Aargau.Dr. Sven von Ungern-Sternberg sieht die Aufgaben des Regierungspräsidenten nicht nur im Verwalten, sondern auch im Gestalten. Dies auch mit Blick auf die Entwicklung des Lebensraumes Hochrhein. Regierungsrat Dr. Thomas Pfisterer, Staatsschreiber Marc Pfirter sowie Chefbeamte der kantonalen Verwaltung unterstützen dieses Anliegen.
Dass damit eine gut eingelebte Praxis fortgesetzt wird, zeigte die Diskussion über abgeschlossene und laufende bzw. geplante Aktivitäten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Bei der neuen Rheinbrücke Rheinfelden besteht grundsätzliche Einigung in der Verkehrsregelung. Der Regierungspräsident unterstützt aus Gründen des Umweltschutzes die geplante Schliessung der alten Brücke mit der vorgesehenen Übergangslösung im Interesse des lokalen Gewerbes. Eine Fortsetzung des Verfahrens bei der Brücke Laufenburg wird durch den Regierungspräsidenten unterstützt. Die Realisierung wirft auf deutscher Seite durch die momentane Finanzlage jedoch einige Fragen auf. Die Linienführung der A98 im Raume Waldshut ist noch völlig offen. Damit vernünftig diskutiert werden kann, soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Hierin sind sich der Regierungspräsident und der Vertreter der Aargauer Regierung einig.
Weitere Diskussionspunkte bildeten Grenzverkehrskonzept, Leitfaden Verfahrenskoordination aber auch Kooperationsanstrengungen im Umweltschutz, Personen- und Gewerbeverkehr, Polizeiwesen, Bildung und berufliche Ausbildung sowie im Gesundheitswesen. Beide Hochrheinpartner sind sich der regionalpolitischen Entwicklung in Europa bewusst. Die jahrzehntelange praktizierte und zukünftig noch intensivere Zusammenarbeit stärkt den Hochrheinraum für einen mutigen Schritt ins neue Jahrtausend.