Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Die Arbeitslosenquote verharrt auf 3,5 Prozent :
Leichte Zunahme bei den Stellensuchenden

Die Arbeitsmarktzahlen haben sich im Vergleich zum Vormonat wenig verändert. Der leicht positive Trend bei den offenen Stellen hält an.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und bei der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Februar 12'297 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 14 weniger als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden stieg um 121 auf 16'529 Personen.

Die Arbeitslosenquote hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht verändert und beträgt 3,5 Prozent. Bei den Männern beträgt sie 3,7 Prozent und bei den Frauen 3,3 Prozent. In der Schweiz ist sie im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken und beträgt nun 3,7 Prozent.

Bei den RAV und bei der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Februar 1'174 offene Stellen gemeldet, davon 1'030 Vollzeitstellen. Das sind 36 offene Stellen mehr als Ende Januar. Damit setzt sich der bereits im Vormonat beobachtete leicht positive Trend fort.

Gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen mussten die Arbeitslosenkassen im Aargau im Dezember 2015 304 Personen aussteuern. Im vergangenen Jahr wurden im Durchschnitt monatlich 219 Personen ausgesteuert, im ganzen Jahr waren es 2'629 Personen.

Dauer der Arbeitssuche

Im Durchschnitt aller Altersgruppen waren die im Februar 2016 abgemeldeten Personen 229 Tage auf Stellensuche. Das sind 6 Tage weniger als im Vormonat. In den Altersgruppen der 15- bis 24-Jährigen und der 25- bis 49-Jährigen reduzierte sich die Dauer der Stellensuche um jeweils 15 Tage. Verlängert hat sich hingegen die Stellensuche für die Gruppe der über 50-Jährigen, und zwar um 20 auf 368 Tage. Es gilt allerdings festzustellen, dass die Zahlen ziemlich schwanken: So bewegt sich die Dauer der Stellensuche über alle Altersgruppen in den letzten 12 Monaten zwischen 229 und 254 Tagen, was einem Jahresdurchschnitt von 236 Tagen entspricht.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, d.h. von Personen, die seit mindestens einem Jahr auf Stellensuche sind, stieg im Vergleich zum Vormonat um 74 Personen und beträgt per Ende Februar 1'863 Personen.

Mehr Kurzarbeit

Im Februar haben 44 Betriebe Kurzarbeit beantragt. Das sind drei mehr als im Vormonat. Die Zahl der Anmeldungen liegt über dem mehrjährigen Durchschnitt für den Monat Februar. In den im Februar 2016 neu gemeldeten Betrieben sind 583 Mitarbeitende potentiell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt mit den Anträgen aus den Vormonaten für 1'737 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor, das sind 192 mehr als im Vormonat. Normalerweise schöpfen die Betriebe die erteilten Bewilligungen nicht für alle Mitarbeitenden aus.

Praktisch ausnahmslos gaben alle Betriebe den starken Franken als Grund für die Einführung von Kurzarbeit an. Rund ein Viertel der Betriebe, die Kurzarbeit angemeldet haben, ist im Baugewerbe tätig.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres