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Die Arbeitslosenquote sinkt auf 3,4 Prozent :
Saisonal bedingter Rückgang der Arbeitslosigkeit

Die Zahl der Arbeitslosen sank im März aus saisonalen Gründen um 0,1 Prozentpunkte. Gleichzeitig verringerte sich auch die Zahl der gemeldeten offenen Stellen.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und bei der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende März 11'945 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 352 weniger als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden sank ebenfalls, und zwar um 231 auf 16'298 Personen.

Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und liegt bei 3,4 Prozent. Bei den Männern beträgt sie 3,6 Prozent und bei den Frauen 3,2 Prozent. Auch in der Schweiz ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken und liegt bei 3,6 Prozent.

Bei den RAV und bei der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende März 1'041 offene Stellen gemeldet, davon 885 Vollzeitstellen. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sank im Vergleich zum Vormonat um 133, dies entspricht einem Minus von 11,3 Prozentpunkten.

Gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen mussten die Arbeitslosenkassen im Aargau im Januar 188 Personen aussteuern, das sind 116 weniger als im Vormonat.

Dauer der Arbeitssuche

Im Durchschnitt aller Altersgruppen waren die im März abgemeldeten Personen 224 Tage auf Stellensuche. Das sind 5 Tage weniger als im Vormonat. Die Dauer der Stellensuche bei den über 50-Jährigen sank um 27 Tage.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, d.h. von Personen, die seit mindestens einem Jahr auf Stellensuche sind, stieg im Vergleich zum Vormonat um 45 Personen und beträgt per Ende März 1'908 Personen. Von den 843 langzeitarbeitslosen über 50-Jährigen sind rund 60 Prozent Männer. In der Gruppe der 25- bis 49-Jährigen machen hingegen die Frauen mit 537 Personen knapp mehr als die Hälfte aus (52 Prozent).

Kurzarbeit

Im März haben insgesamt 38 Betriebe Kurzarbeit beantragt. Das sind 6 weniger als im Vormonat. In den im März neu gemeldeten Betrieben sind 408 Mitarbeitende potentiell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt mit den Anträgen aus den Vormonaten für 1'843 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor, das sind 106 mehr als im Vormonat. Normalerweise schöpfen die Betriebe die erteilten Bewilligungen nicht für alle Mitarbeitenden aus.

Als Hauptgrund für die Einführung von Kurzarbeit wird von den Betrieben nach wie vor der starke Schweizer Franken angegeben. Rund ein Drittel der betroffenen Betriebe ist in der Metallindustrie (Herstellung und Bearbeitung von Metallen und Metallerzeugnissen) tätig.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres