Die Arbeitslosenquote beträgt weiterhin 3,0 Prozent
:
Wenig Veränderung auf dem Arbeitsmarkt
Seit vier Monaten verharrt die Arbeitslosenquote im Kanton Aargau bei 3,0 Prozent. In der Schweiz liegt sie bei 3,2 Prozent und ist gleich hoch wie im Vormonat.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende September 10'999 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind neun weniger als im Vormonat. Davon sind 5'925 Personen Männer (53,8 Prozent) und 5'074 (46,2 Prozent) Frauen. Die Zahl der Stellensuchenden hat um 61 Personen zugenommen und liegt im September bei 15'546.
Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende September 1'001 offene Stellen gemeldet. Das sind 91 mehr als im Vormonat.
Die Arbeitslosenkassen mussten im Aargau gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen im Juli 251 Personen aussteuern; 48 weniger als im Vormonat.
Dauer der Arbeitssuche
Durchschnittlich waren die im September angemeldeten Stellensuchenden 244 Tage auf Stellensuche. Das sind vier Tage weniger als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 319 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 128 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 263 Tage.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 1'817 Personen. Sie sank im Vergleich zum August um 69 Personen. Dabei handelt es sich um Personen, die seit mindestens einem Jahr auf Stellensuche sind.
Weniger Kurzarbeitsanträge
Im September haben 20 Betriebe Kurzarbeit beantragt, gleich viele wie im Vormonat. Bei den im September gemeldeten Betrieben sind insgesamt 175 Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt für insgesamt 1'354 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor, das sind 134 weniger als im August. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Die Unternehmen stammen vor allem aus der Metall-, Elektro- und Maschinenindustrie (MEM). Als Hauptgrund für die Einführung von Kurzarbeit geben sie den starken Franken an.