Der Kanton verstärkt sein Engagement für das Stapferhaus Lenzburg
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Dreijähriger Leistungsvertrag unterzeichnet
Der Regierungsrat des Kantons Aargau sichert die Zukunft des Stapferhauses Lenzburg mit der Unterzeichnung eines mehrjährigen Leistungsvertrags. Damit bezeugt der Kanton den Willen, die Arbeit des renommierten Hauses stärker zu unterstützen und es zu einem kantonalen Aushängeschild zu machen.
Der Regierungsrat hatte 2001 in seinen Legislaturzielen eine Stärkung des Stapferhauses festgelegt. Mit der Unterzeichnung eines dreijährigen Leistungsvertrags hat er diese Absicht nun in die Tat umgesetzt. Die 1960 gegründete Institution mit Sitz auf Schloss Lenzburg hat über viele Jahre bewiesen, dass sie ein breites Aargauer Publikum zu begeistern vermag und darüber hinaus mit ihrer Arbeit eine gesamtschweizerische, sogar internationale Ausstrahlung erreicht. Die grossen Ausstellungserfolge der letzten Jahre mussten jedoch stets mit einer hohen Planungs- und Finanzunsicherheit angegangen werden, die das Haus letztlich in seiner nachhaltigen Wirkung einschränkten.
Der Abschluss des Leistungsvertrags verpflichtet das Stapferhaus nun zur Realisierung einer Reihe bereits definierter Projekte zu Gegenwartsfragen an der Nahtstelle zwischen Wissenschaft, Kultur und breiter Öffentlichkeit. Insbesondere wird die enge Zusammenarbeit mit den Aargauer Schulen aller Stufen fortgesetzt. Pro Jahr kann die Kulturinstitution mit Projektbeiträgen von 850'000 Franken aus dem Lotteriefonds rechnen. Neben dem Kanton Aargau leisten die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, die Stadt Lenzburg und der StapferKreis regelmässige Beiträge. Die Co-Leitung Sibylle Lichtensteiger und Beat Hächler präsentiert nach dem erfolgreichen Jubiläumsprojekt "SuperAargau" im kommenden Herbst eine nächste Stapferhaus-Ausstellung, die dem Thema "strafen" gewidmet sein wird.