Der international wettbewerbsfähige PARK innovAARE beim Paul Scherrer Institut im Kanton Aargau als Teil des Nationalen Innovationsparks
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Breite Trägerschaft aus global tätigen Unternehmen und Aargauer KMU unterstützt den PARK innovAARE
Mit einer breit abgestützten Trägerschaft aus Wirtschaft, Forschung und Politik bewirbt sich der Kanton Aargau mit dem PARK innovAARE für einen Netzwerkstandort des Nationalen Innovationsparks. Die unmittelbare Nähe zum Paul Scherrer Institut (PSI) mit seinen weltweit einzigartigen Grossforschungsanlagen macht das Untere Aaretal zu einem idealen Netzwerkstandort. Es ist ein ausgereiftes Projekt, das exzellente Innovationsträger aus Forschung und Wirtschaft zusammenbringt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz nachhaltig zu stärken.
Unterstützt von einer breiten Trägerschaft aus Wirtschaft und Forschung (siehe Kasten unten) hat sich der Kanton Aargau mit dem PARK innovAARE um einen Netzwerkstandort für den Nationalen Innovationspark beworben. Der PARK innovAARE soll direkt beim Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen realisiert werden, dem grössten Forschungszentrum für Natur- und Ingenieurwissenschaften in der Schweiz. "Die breite Trägerschaft mit global tätigen Unternehmen und Aargauer KMU und das PSI mit seiner international anerkannten wissenschaftlichen Exzellenz sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren für den PARK innovAARE", betonte Regierungsrat Urs Hofmann, Vorsteher Department Volkswirtschaft und Inneres, an der Medienkonferenz in Villigen. "Durch die Technologie- und Innovationsplattformen, die auf der Basis der Forschung des PSI gemeinsam mit führenden Unternehmen der Wirtschaft entwickelt werden, ist der Park innovAARE wettbewerbsfähig im internationalen Innovationswettlauf. Dadurch stärkt er den Wirtschaftsstandort Schweiz." Die vier Innovationsschwerpunkte sind abgeleitet aus den Forschungsschwerpunkten des PSI und präzise auf die Bedürfnisse der Industrie abgestimmt: "Mensch und Gesundheit", "Advanced materials and processes", "Energie" und "Beschleunigertechnologie".
Breite Abstützung in Wirtschaft und Politik
Der PARK innovAARE ist ein gemeinsames Projekt von Wirtschaft, Forschung und Politik. Global tätige Unternehmen und Aargauer KMU gründen gemeinsam mit dem Kanton Aargau, den Standortgemeinden Villigen und Würenlingen, dem PSI und der FHNW eine Aktiengesellschaft (PARK innovAARE AG). Zweck der Gesellschaft ist es, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung im Interesse des Technologietransfers im PARK innovAARE zusammenzubringen. Durch diese Kombination von Spitzenforschung und unternehmerischer Innovationstätigkeit werden strategische Wettbewerbsvorteile und Innovationen gefördert. Das begrüssen die Vertreter der Wirtschaft wie Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung ABB Schweiz: "Gerade im Aargau, mit seinen führenden Hochschulen und Forschungsinstituten sowie der Nähe zur ETH in Zürich, sind die Rahmenbedingungen dafür hervorragend."
Die finanzielle Beteiligung von namhaften Grosskonzernen, Finanzinstituten und KMU aus dem Kanton Aargau dokumentiert die Bereitschaft, den PARK innovAARE nicht nur ideell mitzutragen, sondern massgeblich an dessen Entwicklung mitzuwirken. Mit der Unterstützung des PARK
innovAARE wolle Alstom die jahrzehntelange Tradition der Innovationstätigkeit im Energiesektor am Standort Aargau weiterführen und ausbauen, sagte Joseph Deiss, Präsident des Verwaltungsrats Alstom (Schweiz) AG.
Für Jakob Baumann, Gemeindeammann von Villigen, und André Zoppi, Gemeindeammann von Würenlingen, wird der PARK innovAARE ein Meilenstein für das ganze Untere Aaretal sein und in der Region hochwertige und dauerhafte Arbeitsplätze schaffen.
Innovationsfähigkeit der Unternehmen beschleunigen
Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit ihrer Nähe zur anwendungsorientierten Forschung schliesst die Innovationskette zur Wirtschaft in idealer Weise. "Dank den auf die Bedürfnisse der Hightech-Firmen ausgerichteten Bildungsgängen trägt die FHNW dazu bei, dass der PARK innovAARE für die Ansiedelung neuer Firmen attraktiv wird", sagte Ursula Renold, Präsidentin des Fachhochschulrats FHNW. Denn für Firmen sei der Zugang zu hochqualifizierten Fachleuten entlang der gesamten Wertschöpfungskette matchentscheidend.
Die Aargauer Wirtschaft mit ihren international ausgerichteten Industriekonzernen sowie der grossen Anzahl hochspezialisierter KMU ist geprägt durch ihren überdurchschnittlich hohen Anteil an Hightech-Unternehmen. Auf dieser Innovationsbasis kann der PARK innovAARE eine auf die Innovationsschwerpunkte ausgerichtete Ansiedlungsstrategie vorantreiben und starke industrielle Cluster erzeugen, die im nationalen Massstab einen besonderen Stellenwert haben und international wettbewerbsfähig sind. Dazu kommt, dass auch alle raumplanerischen Voraussetzungen für den PARK innovAARE gegeben sind.
Werk- und Forschungsplatz Schweiz sichern
"Wir wollen unsere breite Technologiekompetenz den Unternehmen vermehrt zur Verfügung stellen.", so Joël Mesot, Direktor des PSI, "Deshalb bauen wir unsere Aktivitäten im Bereich des Wissens- und Technologietransfers weiter aus. Damit möchten wir einen Beitrag leisten, die Spitzenposition des Werk- und Forschungsplatzes Schweiz langfristig zu festigen." Unternehmen, die sich im PARK innovAARE ansiedeln, können nicht nur von den Grossforschungsanlagen und dem damit verbundenen, hoch spezialisierten technologischen Knowhow des PSI profitieren, sondern auch von einem weitverzweigten Kooperationsnetzwerk aus Hochschulen, Forschungsinstitutionen und Wissenstransfereinrichtungen. "Diese Unternehmen", erklärte Regierungsrat Alex Hürzeler, Vorsteher Departement Bildung, Kultur und Sport, "profitieren zudem von den verschiedenen Fördermöglichkeiten des Kantons für Unternehmen, von der Beratung bis zur Forschungsfinanzierung." Mit den einzigartigen Grossforschungsanlagen des PSI füge sich der PARK innovAARE zudem optimal in das Gesamtkonzept des Nationalen Innovationsparks ein.
Teil der Schweizerischen Wirtschaftspolitik
Der Nationale Innovationspark verfolgt das gemeinsame Ziel von Bund, Kantonen, Wissenschaft und Wirtschaft, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz langfristig zu sichern. In der Nähe führender Hochschulen oder Forschungsinstitutionen sollen Zentren entstehen, in denen Spitzenforschung und unternehmerische Innovationstätigkeit vereint werden. "Der Nationale Innovationspark trägt entscheidend zur Stärkung der Innovationskraft der Schweiz bei, weil unser Land im Bereich Forschungsinvestitionen attraktiver wird", ist Urs Hofmann überzeugt.
Der Nationale Innovationspark wird dezentral als Netzwerk organisiert und soll neben zwei Hub-Standorten im Raum Zürich und Lausanne über mehrere Netzwerkstandorte verfügen. Die Kantone konnten sich bis Ende März 2014 in einem von der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren VDK durchgeführten Auswahlverfahren mit ihren Projekten für einen Netzwerkstandort bewerben.
| Die Trägerschaft des PARK innovAARE Die untenstehende Übersicht der Mitglieder der Trägerschaft gibt den aktuellen Stand wieder. Die Trägerschaft soll in den nächsten Monaten um weitere Unternehmen ergänzt werden. Die Unternehmen in der Trägerschaft werden namhafte Betriebsbeiträge ausrichten. ABB (Schweiz) AG, AEW Energie AG, Alpiq Holding AG, Alstom (Schweiz) AG, Axpo Holding AG, Aargauische Kantonalbank, AZ Medien AG, Swisscom AG, Swissgrid AG, Heinz Baumgartner AG, Dectris AG, Erne Holzbau AG, Glaeser Wogg AG, Green.ch AG, Hightech Zentrum Aargau AG, Jakob Müller AG, Jura Materials AG, Medicoat Trüb AG, Kanton Aargau, Paul Scherrer Institut (PSI), Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Gemeinde Villigen, Gemeinde Würenlingen. |
Broschüre: Park innovAARE (PDF, 5,2 MB)
Webseiten: www.ag.ch/parkinnovaare und www.parkinnovaare.ch