Der Etzgerbach wird für den Lachs zugänglich gemacht
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Damit der Lachs im Etzgerbach laichen kann, werden zwei Hindernisse entfernt
Der Lachs soll in den Kanton Aargau zurückkehren. Nach rund 50 Jahren Abwesenheit werden unter anderem auch im Etzgerbach im Mettauertal wieder Junglachse eingesetzt. Damit die Rückkehrer aus dem Meer wieder an den Ursprungsort zurückgelangen können, werden zwei hohe Wanderhindernisse im Etzgerbach beseitigt.
Die Wiederansiedlung des Lachses im Rhein ist ein Ziel der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR). Mit den Programmen „Lachs 2000“ und „Lachs 2020“ soll die Rückkehr der grossen Wanderfische in die verschiedenen Abschnitte des Rheins ermöglicht werden. Der Kanton Aargau unterstützt dieses internationale Programm, indem er sich für optimale Wanderkorridore und Lebensräume einsetzt sowie besonders geeignete Stellen mit Junglachsen besetzt.
Zwei Hindernisse werden eliminiert
Im aargauischen Abschnitt weist der Hochrhein nur wenige für den Lachs geeignete Seitenbäche auf. Einer davon ist der Etzgerbach. Von der Mündung in den Rhein aufwärts bis nach Mettau weist er mehrere gut geeignete Laich- und Jungfischhabitate auf. Im Unterschied zu anderen Jurabächen trocknet der Etzgerbach zudem nicht aus. Leider können die Wanderfische die weiter oben gelegenen Lebensräume wegen zwei unüberwindbaren Hindernissen nicht erreichen. Diese beiden Abstürze werden in diesem Herbst durch fischgängige Blockrampen ersetzt.
Schwelle Hasematt wird durch Blockrampe ersetzt
Das Projekt Lachsaufstieg Etzgerbach ist in zwei Abschnitte unterteilt. Das Teilstück Hasematt befindet sich im Bereich einer Schwelle im Ortsteil Etzgen. Die Schwelle soll mit einer aufgelösten Blockrampe eliminiert werden. Bei der aufgelösten, unstrukturierten Blockrampe beträgt der Höhenunterschied 3,26 Meter, die Länge rund 100 Meter und das durchschnittliche Gefälle liegt bei 3,4 Prozent. In der Aussenkurve werden die Böschungsverbauungen verstärkt.
Ein Gemeinschaftsprojekt
Die Hochwassersicherheit der Bauten und Anlagen wird durch das Projekt nicht gefährdet. Auf Anstoss der Sektion Jagd und Fischerei des Kantons Aargau wird das Bauvorhaben durch die Abteilung Landschaft und Gewässer, Sektion Wasserbau ausgeführt. Durch die Beteiligung des Bundes und einen grosszügigen Beitrag des naturemade star Fonds der ewz wird das Projekt erst ermöglicht. Auf diese Weise kommt das Engagement der ewz-Kundinnen und -Kunden, die Ökostrom kaufen, direkt der Natur zu Gute.