Der Aargauer Zivilschutz leistete Hilfe im Graubünden
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Regierungsrat Ernst Hasler besuchte die Aargauer Zivilschützer in Domat-Ems
Die Bündner Regierungsrätin Dr. Eveline Widmer-Schlumpf zeigte sich sehr zufrieden und erfreut darüber, wie spontan und effizient der Zivilschutz in den verschiedenen Kantonen auf das Hilfegesuch des Kantons Graubünden reagiert hat.
Im November 2002 wurden 69 Gemeinden im Kanton Graubünden von schweren Unwettern mit Überschwemmungen, Hangrutschen und Bergstürzen heimgesucht. Gerade noch vor den grossen Schneefällen konnten mit Hilfe des eigenen Zivilschutzes und der Armee die grössten Probleme (Schutt- und Schlammräumung in den Ortschaften sowie Wiederherstellung der wichtigsten Verkehrsverbindungen) gelöst werden. Das zu Beginn dieses Jahres in den Bündner Gemeinden erhobene Schadenbild ergab Hilfebedarf von rund 16'000 Einsatztage für das Jahr 2003. Rund die Hälfte dieses Bedarfs konnte mit kantonseigenen Zivilschutzformationen abgedeckt werden, die andere Hälfte wurde von Zivilschutzorganisationen aus 12 verschiedenen Kantonen, darunter auch aus dem Kanton Aargau, geleistet.
Das vorläufig letzte Kontingent von Aargauer Zivilschützern in Domat-Ems war mit anspruchsvollen Gelände-, Bachverbauungs- und Weg-Arbeiten im Einsatz. Der zuständige Aargauische Departementsvorsteher, Regierungsrat Ernst Hasler, konnte sich anlässlich seines offiziellen Besuchs bei den Aargauer Zivilschützern persönlich ein Bild vom grossen und kompetenten Einsatz der Formationen machen. Er zeigte sich äusserst beeindruckt und dankte den Aargauer Zivilschützern persönlich für ihren Einsatz.