Departement Volkswirtschaft und Inneres: Verstärkung der Wirtschaftsförderung
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Kontakt zwischen Kanton und Wirtschaft
Seit dem 1. September 2005 besteht das Departement Volkswirtschaft und Inneres. Volkswirtschaftsdirektor Kurt Wernli hat heute zwei Firmen besucht und dabei seine Ziele dargelegt: Er will den Kontakt zwischen Wirtschaft und Kanton verstärken und die Dienstleistungen für die Unternehmen verbessern.
Regelmässige Firmenbesuche
Regierungsrat Kurt Wernli sieht sich nicht als Volkswirtschaftsdirektor, der vom Schreibtisch aus handelt. Er wird regelmässig Firmen im Aargau besuchen. Bei diesen Besuchen will er den Puls der Wirtschaft fühlen. Vor allem will er Hilfestellung bei Problemen bieten und konkrete Lösungen erarbeiten. Regierungsrat Kurt Wernli: "Ich will für die Probleme und Sorgen der Firmen ein offenes Ohr haben." Er wird nicht nur grosse Firmen besuchen, sondern auch KMU. Anlässlich seiner heutigen Besuche bei der Office Depot GmbH, Lenzburg, und bei der Ferrum AG, Schafisheim, hat Kurt Wernli klar gemacht: "Die KMU sind das Rückgrat der aargauischen Wirtschaft. Ihnen gebührt meine besondere Aufmerksamkeit."
Verstärkung des One-Stop-Shops
Das zentrale Anliegen des Volkswirtschaftsdirektors ist, dass im Aargau ansässige Firmen und neue Unter-nehmen kompetente und speditive Dienstleistungen des Kantons erhalten. Deshalb will er die zentrale Anlaufstelle im Kanton verstärken, die für Fragen und Anliegen der Firmen da ist. Der One-Stop-Shop bei Aargau Services soll die zentrale Ansprechstelle für die Wirtschaft im Kanton werden. Kurt Wernli: "Im neuen Departement Volkswirtschaft und Inneres wollen wir Kundenorientierung an die erste Stelle setzen." Im Bereich der Wirtschaftsförderung hat der Volkswirtschaftsdirektor klar gemacht, dass grosse Investitionsvorhaben von bedeutenden Unternehmen zukünftig Chefsache sein werden. Ein Regierungsmitglied wird die Führungsfunktion übernehmen.
Umsetzung der Wachstumsinitiative
Kurt Wernli orientierte zudem über die Umsetzung der Wachstumsinitiative. Der Regierungsrat hat die Projektorganisation eingesetzt. Sie steht unter der Leitung eines Projektausschusses, welchem der Volkswirtschafts- und der Finanzdirektor angehören. Damit unterstreicht der Regierungsrat die grosse Bedeutung des Projekts. - Bereits realisiert ist das Unternehmensportal. Es erleichtert den Unternehmen rund um die Uhr den Zugang zu wichtigen Informationen (www.ag.ch). Für die Tourismusförderung muss eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden, die 2007 vorliegen wird. Der Regierungsrat hat als Übergangslösung das Projekt "Kultur und mehr" beschlossen undFr. 750'000.-- aus dem Lotteriefonds gesprochen.