Hinweis:Budgetunterschreitung 2023
Der Jahresabschluss 2023 des Kantons Aargau weist für das Jahr 2023 eine Budgetunterschreitung beim kantonalen Nettoaufwand (37,6 Millionen Franken) auf. Budgetiert waren 150,2 Millionen Franken; effektiv betrug der Aufwand für die Prämienverbilligung im Jahr 2023 112,6 Millionen Franken. Diese Budgetunterschreitung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass sich weniger Einwohnerinnen und Einwohner für die Prämienverbilligung (PV) 2023 angemeldet haben, als noch im Jahr 2022 im Dekret zur Prämienverbilligung (DPV) 2023 budgetiert (169'300 Personen bezogen 2023 PV; budgetiert waren 179'300 Personen). Weiter fiel der Bundesbeitrag 2023 höher aus als im Dekret zur Prämienverbilligung 2023 ausgewiesen, und die Rückforderungen von zu Unrecht bezogenen Prämienverbilligungen waren höher als angenommen. Der kantonale Brutto-Aufwand (Kantons- und Bundesbeitrag) betrug im Jahr 2023 357,2 Millionen Franken (im Jahr 2022 lag der kantonale Brutto-Aufwand bei 363,8BMillionen Franken). Wie für die Prämienverbilligung 2024 wird die SVA Aargau auch für die Prämienverbilligung 2025 Anfang August 2024 wieder sogenannte Simulationen durchführen. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Simulationen kann der Regierungsrat Mitte August 2024 die besagten Berechnungselemente 2025 so festlegen, dass möglichst der gesamte am 11. Juni 2024 vom Grossen Rat beschlossene Kantonsbeitrag 2025 (sowie der gesamte mutmassliche Bundesbeitrag 2025) für die Prämienverbilligung 2025 eingesetzt werden kann. Budgetunterschreitungen wie im Anspruchsjahr 2023 sollen damit vermieden werden.