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Das Vindonissa-Museum – ein "minimonumentaler" Traum :
Sonderausstellung zum Museumsbau als Gesamtkunstwerk zwischen Jugendstil und Antike, 21. Juni bis 30. November 2009

Das Vindonissa-Museum beherbergt Geschichten aus der Antike und hat auch eine eigene spannende "Biografie" zu erzählen. Die Sonderausstellung entführt auf eine Entdeckungsreise durch Architektur, Kunst und Geschichte um 1900.

Die Ausstellung beleuchtet das Verschmelzen von Jugendstil und Antike, von Architektur und Kunsthandwerk und von künstlerischer Form und musealem Zweck. Dadurch entstand ein faszinierendes Gesamtkunstwerk. Für einmal stehen im Vindonissa-Museum nicht antike Lämpchen, sondern die kunstvollen Skizzen des renommierten Malerarchitekten Albert Froelich (1876-1953) und die originalen Ausstellungsvitrinen im Blickpunkt.

Die Vindonissa-Forscher und ihr Traum

Ein regionales Museum für nur eine Fundstätte. Um 1900 ein gewagter Traum, den die Bezirkslehrer, Pfarrer und Ärzte und ihre "Gesellschaft Pro Vindonissa" träumten. Mit grossen Anstrengungen liessen sie diesen 1912 wahr werden. Das neue Museum ermöglichte endlich die Präsentation der Grabungsfunde und entfaltete eine europaweite Ausstrahlung. Es galt als gelungenes Jugendstilkunstwerk und in der Museenlandschaft als vorbildlich.

Kunst in der Ausstellung

Fiktive Figuren der Schriftstellerin Svenja Herrmann (*1973) begleiten Besucherinnen und Besucher auf ihrer Entdeckungsreise durch die "Biografie" des Museumsbaus. Sie machen diese durch Gedichte, Briefe und Tagebucheinträge erlebbar, ganz als wäre man in die Zeit um 1900 zurückgereist.Die Sonderausstellung ist Teil der Ausstellungsreihe "Der Oberrhein um 1900" zum zehnjährigen Jubiläum des Oberrheinischen Museumspasses und ist auch auf französisch erlebbar. Informationen zum Rahmenprogramm mit Lesung, Workshops und Führungen, auch für Schulen, unter www.vindonissa.ch.

  • Departement Bildung, Kultur und Sport