Das Sounding Board setzt seine Arbeit fort
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Projekt Gesundheitswesen Aargau 2012 wird weiterhin gespiegelt
Das Sounding Board, das die Arbeiten am Projekt Gesundheitswesen Aargau 2012 verwaltungsextern spiegelt, führt seine Tätigkeit in der bisherigen Art und Weise fort. Darauf verständigten sich die Mitglieder des von Regierungsrätin Susanne Hochuli eingesetzten Gremiums.
Um die strategischen und konzeptionellen Arbeiten im Umfeld der Anfang 2012 in Kraft tretenden KVG-Revision voranzutreiben, hat Gesundheitsdirektorin Susanne Hochuli im August des vergangenen Jahres das Projekt Gesundheitswesen Aargau 2012 und Anfang November das Sounding Board GW AG 2012 ins Leben gerufen. Dem Gremium gehören Vertreterinnen und Vertreter aus der Gesundheitspolitik ebenso an wie Exponentinnen und Exponenten sowie Expertinnen und Experten von Institutionen, Verbänden und Organisationen des Gesundheitswesens. Es hat dabei keine Entscheidungskompetenz, sondern soll durch das gemeinsame Nachdenken und Diskutieren mögliche Lösungsansätze für die Umsetzung der KVG-Revision entwerfen.
Breite Palette von Themen besprochen
Das Sounding Board hat sich an seinen bisherigen Sitzungen mit einer breiten Palette von Themen befasst, die mit Blick auf die KVG-Revision relevant sind. Dabei ging es unter anderem um die Bedeutung der KVG-Revision für Institutionen und Kanton sowie Leistungserbringer und Leistungsbezüger, die künftige Rollenverteilung aus der Sicht der Krankenversicherer, die Anforderungen an die künftige Psychiatrieversorgung sowie um die Spitallandschaft der Zukunft. Die Bearbeitung von weiteren Themen wird an den nächsten Sitzungen des Sounding Board in Angriff genommen.
Gleiche Funktion, gleiche Zusammensetzung
Nachdem das Sounding Board und sein Moderator Dr. Peter Schuhmacher jüngst öffentlich angegriffen und infrage gestellt worden waren, befasste sich das Gremium an seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit seiner Funktion und Zusammensetzung. Dabei sprachen sich die Mitglieder des Sounding Board deutlich für die Weiterführung der Arbeiten in diesem Kreis, das heisst unter Einbezug von Vertreterinnen und Vertretern aus der Gesundheitspolitik, aus. Gleichzeitig kam zum Ausdruck, dass die im Sounding Board mitwirkenden Grossrätinnen und Grossräte in dieser Form der Mitarbeit keine Beeinträchtigung ihrer Unabhängigkeit gegenüber dem Departement Gesundheit und Soziales zu erkennen vermögen. Zudem steht für Departementsvorsteherin Susanne Hochuli aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen fest, dass es keinen Grund gibt, den Moderator nicht länger mit der Vor-, Auf- und Nachbereitung der Sitzungen des Sounding Board zu betrauen.
Informationen über das Projekt Gesundheitswesen Aargau 2012 sowie das Sounding Board sind unter www.ag.ch/gesundheitsversorgung > Projekt GW AG 2012 abrufbar.