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Das Hochwasser im Aargau ist am Abklingen :
Die Flusspegel sind langsam am Sinken

Nach Ende der ergiebigen und ausgedehnten Niederschläge entspannt sich die Lage bei den aargauischen Gewässern. Die Pegel von Reuss, Limmat , Aare und Rhein werden aber auch in den kommenden Tagen auf hohem Niveau bleiben, da die oberliegenden Mittellandseen einen hohen Wasserstand aufweisen.

Die Hochwassergefahr im Kanton Aargau hat sich im Laufe des Freitags laufend entschärft. Die Pegel von Reuss, Limmat, Aare und Rhein sind zurückgegangen. Die Alarmwerte wurden im ganzen Kanton nie überschritten. Grössere Schäden sind nicht bekannt. Vereinzelt mussten jedoch Sicherheitsmassnahmen ergriffen werden. So wurde die Brücke Vogelsang in der Nacht auf Freitag gesperrt. Das neu erstellte Rückhaltebecken an der Wyna in Beromünster erlebte die Feuertaufe und hat die Hochwasserspitze des Wyna-Oberlaufs gedämpft.

Die Situation an der Reuss in Mellingen mit einem Maximalabfluss von 560 m3/s am Donnerstag war wesentlich weniger alarmierend als die 760 m3/s beim Mai-Hochwasser im Jahre 1999. Bei andern Pegelstationen präsentierte sich die Lage ähnlich (in Klammern, Werte Mai 1999):
Limmat Baden 450 (635)
Aare Brugg 900 (1240)
Aare Stilli 1800 (2580)
Rhein Rekingen 1070 (2030)
Rhein Rheinfelden 2785 (4550)

Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass Hochwasserereignisse als Folge von besonderen Wetterlagen mit starken Niederschlägen buchstäblich aus "heiterem Himmel" auftreten können. Mit der Zunahme von Gebäuden und Anlagen in überschwemmungsgefährdeten Gebieten steigen die Risiken von Schäden. Diesen erhöhten Risiken kann angesichts der knappen Finanzmittel nur mit einem ganzheitlichen Hochwassermanagement begegnet werden. Die Gefahrenkarte Hochwasserschutz - ein Projekt des Baudepartements zusammen mit der Aargauischen Gebäudeversicherungsanstalt - ist Voraussetzung für ein effizientes Hochwassermanagement mit Hochwasservorsorge durch Raumplanung und Gewässerunterhalt.

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