Das Aargauer Kuratorium kürzt Theaterbeiträge
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Qualitative Überlegungen und knapper werdende Mittel erfordern Änderung der Beitragssprechung
Um die Förderungsziele "qualitative Schwerpunktsetzung" und "zusätzliche Mittel für neue, innovative Projekte" realisieren zu können, sieht sich das Aargauer Kuratorium gezwungen, die Qualitätskriterien strenger anzuwenden.
Es beschloss an seiner Sitzung vom 29. November u.a., die Beiträge an das Theater im Amtshaus Kaiserstuhl und das Theater am Brennpunkt Baden für das kommende Jahr zu kürzen und die Unterstützung des Theaters im Amtshaus ab 2003 ganz einzustellen.
Das Aargauer Kuratorium begann vor zwei Jahren, seine Förderungspraxis zu überprüfen. Im Laufe dieses Prozesses wurden das übergeordnete Leitbild und die Förderungskriterien für die einzelnen Kulturbereiche neu formuliert. Qualitative Überlegungen, steigende Gesuchszahlen und knapper werdende finanzielle Mittel waren Anlass zur Grundsatzdiskussion. Das Aargauer Kuratorium will und muss vermehrt Schwerpunkte setzen, um auch Raum für neue und innovative Projekte zu haben.
Das Theater im Amtshaus, das in den vergangenen 10 Jahren vom Aargauer Kuratorium Beiträge in der Höhe von Fr. 675'000 erhielt, wird im kommenden Jahr noch letztmals mit Fr. 50'000 unterstützt, was einer Kürzung von Fr. 10'000 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Theater am Brennpunkt, vom Aargauer Kuratorium in den vergangenen 10 Jahren mit Beiträgen in der Höhe von Fr. 1,205 Mio unterstützt, erhält für das kommende Jahr einen Beitrag von Fr. 70'000 (gegenüber Fr. 100'000 im Vorjahr) und kann für die Folgejahre noch mit Beiträgen von Fr. 50'000 jährlich rechnen.