Boswil: Schussabgabe bei Fahrzeugkontrolle (Nachtrag)
Am Samstag, 16. März 2013 ist es in Boswil zu einer Schussabgabe durch einen Polizisten gekommen, bei der eine Person verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen geht die Staatsanwaltschaft von einer unbeabsichtigten Schussabgabe aus.
Der genaue Hergang, der zur Abgabe des Schusses durch den Polizisten geführt hat, konnte auch nach Durchführung diverser Einvernahmen noch nicht restlos geklärt werden. Die Staatsanwaltschaft geht zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass es sich um keine absichtliche Schussabgabe gehandelt hat, sondern sich der Schuss im Verlauf eines Handgemenges gelöst hat.
Opfer aus Spital entlassen
Der 27-jährige Schweizer, welcher am Oberkörper getroffen und dabei verletzt wurde, konnte das Spital bereits wieder verlassen.
Die Untersuchungen haben bislang ergeben, dass das Opfer dem Fahrzeughalter, welcher das Opfer nach Hause gefahren hatte, den Autoschlüssel entwendet hatte und mit dem Fahrzeug davon gefahren ist. Bei der anschliessenden Fahrzeugkontrolle durch eine Patrouille der Regionalpolizei Muri kam es dann zu einem Handgemenge, bei welchem der Schuss fiel.
Untersuchungsergebnisse noch ausstehend
Neben weiteren, noch ausstehenden Einvernahmen müssen auch noch die Gutachten des Forensischen Institutes und der Unfallgruppe in Zürich sowie des Instituts für Rechtsmedizin Bern abgewartet werden. Ob Drogen und/oder Alkohol im Spiel waren, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen, weshalb dazu derzeit keine Angaben gemacht werden können.
Die Staatsanwaltschaft wird nach Abschluss der Untersuchungen aktiv über den Abschluss der Vorverfahrens orientieren.