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Boom bei den Anmeldungen zur Primarlehrperson :
Der Primarlehrberuf ist und bleibt attraktiv

Rund 170 Personen werden in diesem Jahr die Ausbildung zur Primarlehrperson an der Fachhochschule Aargau beginnen. Im Unterschied zu anderen Kantonen erlebt der Aargau einen regelrechten Boom an Anmeldungen.

Mit einem hohen Anteil an Berufspraxis ist die bisherige Ausbildung attraktiv und zieht wiederum einige Personen aus anderen Kantonen in den Aargau.

Dies erwartet die FH Aargau Pädagogik auch in Zukunft, wenn ab 2003 die dreijährige Ausbildung mit der vollen Integration der Berufseinführung beginnt. Im letzten Studienjahr werden die Studierenden bereits zu 50 % im Beruf stehen und Geld verdienen. Mit einem modularen Aufbau des Studiums wird einerseits eine gute Durchlässigkeit innerhalb der Ausbildung gewährleistet. Andererseits ist es für Studierende möglich, Semester an andern Fachhochschulen zu absolvieren und dann das Studium ohne Zeitverlust abzuschliessen. Die Möglichkeiten der individuellen Ausbildungsorganisation und der persönlichen Schwerpunktsetzung werden wesentlich erhöht. Der Wechsel von der Allrounder- zur Fächergruppenlehrperson, wie er auch in den Kantonen Zürich, Luzern, Zug, Schwyz, Ob- und Nidwalden, Solothurn, Thurgau und Schaffhausen existiert, soll zu einer Erhöhung der beruflichen Kompetenz und zu einer Verstärkung der Professionalisierung führen. Damit erfolgt eine notwendige Reaktion auf Veränderungen in der Bildungslandschaft und steigert die Attraktivität des Berufes.

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