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Beton geeigneter als Holz oder Stahl :
Neue Aarebrücke Vogelsang - Lauffohr

Die Spannbetonlösung überzeugt am meisten. Das eingeschränkte Betriebskonzept bleibt. So hat es der Regierungsrat auf Antrag der Jury beschlossen und das Baudepartement beauftragt, die Projektierung auf dieser Basis weiterzuführen.

Die bestehende Stahlfachwerk-Brücke über die Aare zwischen Vogelsang und Lauffohr ist seit Jahren baufällig. 1985 hat das Baudepartement des Kantons Aargau erstmals einen Neubau vorgeschlagen. Verschiedene Gründe verzögerten jedoch die Ausführung des Vorhabens. Im Oktober 1997 beauftragte die Regierung das Baudepartement, die Projektierung wieder aufzunehmen und dabei auch die Eignung einer Holzkonstruktion zu prüfen.

In einem zweistufigen Wettbewerb stellte das Baudepartement Lösungen mit den Baustoffen Holz, Stahl und Beton einander gegenüber. Dazu wurde je ein spezialisiertes Ingenieurbüro beauftragt. In der ersten Stufe zeigte es mögliche Lösungen für das betreffende Material auf. Anschliessend haben die Fachleute die durch die Jury bestimmte Bestvariante zu einem reduzierten Vorprojekt ausgearbeitet.

Die Jury prüfte die drei Projekte in technischer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht und machte deren Gestaltung bzw. Einpassung in die Flusslandschaft durch Fotomontagen vergleichbar. Für bestimmte Sachfragen, zum Beispiel die ökologische Bewertung, zog sie unabhängige Experten bei. Jede der drei projektierten Brücken würde sich gut bis sehr gut in die Landschaft eingliedern; aufgrund der übrigen Prüfkriterien zeigt sich jedoch, dass die Brücke aus Spannbeton die beste Lösung ist. Die Jury schlug einstimmig diese Lösung zur Ausführung vor.

Der Regierungsrat hat dem Antrag der Jury zugestimmt und das Baudepartement beauftragt, die Projektierung auf dieser Basis weiterzuführen. Dazu gehört auch das Konzept für einen eingeschänkten, einspurigen Betieb der Kantonsstrasse K 438 Lauffohr - Vogelsang, das einen wesentlichen Bestandteil des Projektes bildet.

Das Baudepartement wird die regionalen Behörden sowie die Bevölkerung öffentlich über den Wettbewerb und die Gründe für die getroffene Materialwahl orientieren sowie die drei Vorprojekte an einem geeigneten Ort in der Region ausstellen. Die Veranstaltungen werden inseriert.

  • Staatskanzlei