Beruf und Familie unter einen Hut bringen
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Anliegen des Gleichstellungsrates
Mehr Betreuungsplätze für Kinder am Wohnort: Dieses Anliegen richtet der kantonale Gleichstellungsrat an den Regierungsrat.
Der 12 Mitglieder zählende Gleichstellungsrat ist das fachliche Beratungsorgan des Regierungsrates in Fragen der Gleichstellung der Geschlechter. An seiner letzten Sitzung - erstmals unter dem Co-Präsidium von Barbara Kunz-Egloff und Michel Bohren, die ihr Amt am 20. Juni angetreten haben - bilanzierte der Gleichstellungsrat die Erfolge der bisherigen Gleichstellungspolitik im Hinblick auf künftige Empfehlungen an den Regierungsrat. Dabei stellte er fest, dass zwar auf breiter Ebene eine Sensibilisierung für Fragen der Gleichstellung stattgefunden hat, dass aber vor allem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Element der Chancengleichheit für Frau und Mann schwergewichtig weiter verfolgt werden soll.
Der Gleichstellungsrat denkt dabei vor allem an Kinderbetreuungs-Plätze in Krippen und Horten am Wohnort der Familie. Die Finanzierung soll nach den Vorstellungen des Gleichstellungsrates auf vier Säulen ruhen:
. Kanton (unter Einbezug der geplanten Anstossfinanzierung des Bundes);. Gemeinden;. Wirtschaft;. Nutzniessende.
Der Gleichstellungsrat setzt sich ferner für Blockzeiten in der Schule und ergänzende Mittagstische ein. Im alljährlichen Treffen mit dem Regierungsrat soll das Hauptanliegen "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" diesen Herbst zur Sprache gebracht werden.