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Bekämpfung invasiver gebietsfremder Pflanzen und Tiere wird im bisherigen Umfang fortgesetzt

Mit dem weltweiten Handel bewirken wir Menschen, dass Pflanzen und Tiere, die ursprünglich auf anderen Kontinenten heimisch waren, eingeführt oder eingeschleppt werden. Eine von etwa 1000 gebietsfremden Pflanzen (Neophyten) und Tieren (Neozoen) gehören zu den sogenannten invasiven Neobiota. Diese verdrängen einheimische Tiere und Pflanzen und bedrohen so die Artenvielfalt. Naturschutzgebiete sind davon besonders betroffen: Seltene einheimische Pflanzen und Tiere können sich nicht gegen die invasiven Neobiota durchsetzen.

Neben den negativen Folgen für die Biodiversität kann diese Entwicklung auch zu Ernteverlusten führen, gewisse Neophyten wie Ambrosia verursachen zudem Allergien.

Der Kanton Aargau unterstützt aktuell die Bekämpfung der invasiven Neobiota mit rund 730'000 Franken pro Jahr. Der Schwerpunkt liegt dabei bei den invasiven Neophyten, insbesondere in Naturschutzgebieten und beim Strassenunterhalt sowie bei der Bekämpfung von Feuerbrand und Ambrosia.

Der Regierungsrat hat die Entwicklung einer Neobiota-Strategie in Auftrag gegeben. Sie zeigt Ziele und Handlungsbedarf für die nächsten Jahre und für ausgewählte Arten auf.

Der Regierungsrat unterstützt die Stossrichtung dieser Neo-biota-Strategie, wird diese jedoch aus finanziellen Gründen im Rahmen der bisherigen Mittel umsetzen.

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