Beiträge "Klassik"/Jazz und Film
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Das Aargauer Kuratorium vergibt 359'000 Franken an Musik- und Filmschaffende
Die Jury Musik spricht dieses Jahr 176'000 Franken in Form von Beiträgen an das künstlerische Schaffen und CD-Produktionsbeiträgen sowie 21 Monate Atelieraufenthalt in London, Paris und Prag (mit monatlichem Beitrag an die Lebenshaltungskosten von 2'000 Franken), die Jury Film 141'000 Franken als Beiträge an das künstlerische Schaffen, Drehbuch- und Herstellungsbeiträge.
Die Förderung individueller Kulturschaffender gehört zu den Kernaufgaben des Aargauer Kuratoriums. Die Beitragssprechung erfolgt im Rahmen der jährlich einmal durchgeführten Jurierungen, für welche die kuratoriumseigenen Fachgruppen mit je zwei ausserkantonalen Fachleuten erweitert werden.
Die Jury Musik beurteilte 31 Eingaben und sprach 16 Beiträge. Darunter finden wir schweizweit bekannte Namen wie Christoph Baumann, Peter Schärli oder Charlotte Hug, aber auch neue junge Aargauer Musiker wie den Saxophonisten Lars Mlekusch.
Der Jury Film lagen 22 Bewerbungen vor, acht erhalten einen Beitrag, auch hier neue junge und bekannte Namen. Die Filmbeiträge des Aargauer Kuratoriums sind gemessen an den Projektkosten sehr bescheiden, setzen aber oft das massgebende Signal auf dem Weg der Projektfinanzierung. Der Beitrag an Samirs Forget Baghdad im letzten Jahr trug wesentlich zur Realisierung des inzwischen vielbeachteten Films bei; die Jury 2003 ist überzeugt, auch mit dem Herstellungsbeitrag an Samirs Spielfilmprojekt Snow White wiederum ein wichtiges Zeichen zu setzen. Die Liste sämtlicher Film- und Musikbeiträge findet sich im Anhang.
Das Aargauer Kuratorium übergibt den Musik- und Filmschaffenden die Beiträge an einer öffentlichen Feier mit Apéro am 28. Juni 2003, 11.30 Uhr, in fricks monti in Frick. Neben kurzen Reden (Dorette Kaufmann, Kuratoriumspräsidentin, Regierungsrat Rainer Huber, Vorsteher des Departements Bildung, Kultur und Sport) und Berichten aus den beiden Jurys gibt es auch konkrete Einblicke in gefördertes kulturelles Schaffen: zu hören ist Lars Mlekusch, Saxophon, zu sehen ein Ausschnitt aus dem Film Dieter Roth, für den die Produzentin Franziska Reck letztes Jahr einen Herstellungsbeitrag erhielt (2003 spricht die Jury einen Beitrag für ihr neues Projekt über die Jazzmusikerin Irène Schweizer).
Die Juryberichte Musik und Film sind ab 25. Juni 2003 als PDF-Dateien auf www.ag.ch/kuratorium verfügbar und liegen am 28. Juni auch gedruckt vor.