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Baustart am 16. April für neuer Radweg und Ausbau der Kantonsstrasse in Würenlos :
Radwegabschnitt zwischen Würenlos und Oetwil a.d.L wird realisiert

Am 16. April werden die Bauarbeiten für den Radweg zwischen Würenlos und Oetwil a.d.L in Angriff genommen. Die Realisierung des rund 1,3 Kilometer langen Abschnitts erfordert umfangreiche Stützkonstruktionen und Geländeanpassungen. Gleichzeitig mit dem Radweg wird die Kantonsstrasse saniert und ausgebaut. Die Arbeiten dauern bis Ende 2019.

Die Strecke zwischen Würenlos und Oetwil a.d.L. ist Bestandteil des Richtplans für kantonale Radrouten des Kantons Aargau wie auch des Kantons Zürich. Die kantonale Radroute R520 (AG) und C3 (ZH) führt von Engstringen bis Ennetbaden/Wettingen. Während auf längeren Strecken bereits Radwege oder Radsteifen vorhanden sind, fehlt auf dem kantonsübergreifenden Abschnitt zwischen Würenlos und Oetwil a.d.L. bislang eine geeignete Verbindung.

Im Rahmen eines Vorprojekts wurden mehrere Varianten für den rund 1,3 Kilometer langen Abschnitt im Kanton Aargau und den rund 0,6 Kilometer langen Abschnitt im Kanton Zürich geprüft – unter besonderer Rücksichtnahme auf das angrenzende Rebland. Als beste Lösung wurde die Variante mit einem bergseitigen Radweg und einer Verschiebung der Kantonsstrasse auf der Talseite ermittelt.

Zudem hat der Belag der Landstrasse (K 275) vom Dorfeingang Würenlos bis zur Kantonsgrenze die durchschnittliche Lebenserwartung für Beläge überschritten und muss saniert werden. Die Arbeiten für den Radstreifen und die Sanierung der Kantonsstrasse werden am 16. April 2018 in Angriff genommen und dauern bis Ende 2019.

Umfangreiche Stützkonstruktionen notwendig

Die Bauarbeiten beginnen nach dem Knoten Bickacher in Würenlos und erstrecken sich bis zur Kantonsgrenze. Die Achse der Landstrasse wird um rund drei Meter Richtung Tal verschoben, um auf der Bergseite Platz für den neuen Radweg zu gewinnen. Die Bruchsteinmauer beim Landsitz Bickgut wird auf einer Länge von rund 70 Metern abgerissen und rund 2 Meter versetzt neu aufgebaut. Beim Kurvenausgang Richtung Oetwil wird die Fahrbahn für eine Querungshilfe für Fussgänger aufgeweitet.

Durch die talseitige Verschiebung der Kantonsstrasse muss der Randbereich neu aufgebaut werden. Dies wird mittels Dammschüttungen und teilweise mit einer Stützmauer – fundiert mit Mikropfählen – erreicht.

Die Belags- und Betonarbeiten bei diesem Projekt werden mit einem möglichst hohen Anteil an Recyclingbaustoffen realisiert. Damit basiert Projekt auf der kantonalen Recycling-Strategie und entspricht auch den Leitsätzen des Ressourcen Trialogs. Mit dem Ressourcen Trialog wurde zusammen mit massgebenden und von der Thematik betroffenen Verbänden und Institutionen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ein breit abgestützter Dialogprozess über den Umgang mit Abfall, dessen Bedeutung als Ressource und die Rolle der verschiedenen Akteure geführt.

Einspurige Verkehrsführung mit Lichtsignalanlage

Während der gesamten Bauzeit ist im Bereich der Baustelle eine einspurige Verkehrsführung, welche durch eine Lichtsignalanlage geregelt wird, vorgesehen. Um die Verkehrsbehinderungen zu minimieren, ist der Einsatz von Verkehrsdiensten geplant.

Der Kredit für das Projekt wurde vom Regierungsrat im März 2015 genehmigt. Das Genehmigungs- und Landerwerbsverfahren nahm anschliessend rund drei Jahre in Anspruch. Die Kosten für Radweg und Belagssanierung belaufen sich auf neun Millionen Franken und gehen ganz zulasten des Kantons Aargau. Die Arbeiten werden von der Firma Aarvia AG, Würenlingen, ausgeführt.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt