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Bauprogramm 2006 für National- und Kantonsstrassen :
Investitionen von CHF 275 Millionen

Für Bau und Unterhalt der Aargauer Verkehrsinfrastruktur (Strasse, Schiene, Radwege) werden 2006 über die Strassenrechnung CHF 275 Millionen investiert. Die Finanzierung erfolgt zu rund 40 % aus der kantonalen Motorfahrzeugabgabe, zum andern Teil hauptsächlich aus Bundesbeiträgen. Zusätzlich zu den laufenden Vorhaben soll 2006 bei 43 Ausbauprojekten, 11 kantonalen Radrouten und 63 Werterhaltungsmassnahmen der Baubeginn erfolgen.

Das Bauprogramm 2006 für den Neu- und Ausbau von National- und Kantonsstrassen sieht bei 36 Projekten die Fortführung bzw. den Abschluss der Arbeiten im Gesamtbetrag von gut CHF 150 Millionen vor. Ins Gewicht fallen dabei die Grossbauvorhaben Verbindung A3 zur deutschen A98 in Rheinfelden (CHF 13 Millionen), Neue Industriestrasse Rheinfelden (CHF 7 Millionen), Ausbau Aareübergang Koblenz-Leuggern/Felsenau (CHF 5 Millionen), Ortskernumfahrung Aarburg (CHF 30 Millionen), Neue Staffeleggstrasse (CHF 12 Millionen), Kern- und Bäderumfahrung Ennetbaden (CHF 15 Millionen), Lärmsanierung A1 Limmattal (CHF 9 Millionen) und Folgemassnahmen A20/A4 Mutschellen (CHF 32 Millionen). Zusätzlich werden im Nationalstrassenunterhalt die Arbeiten für die Gesamterneuerung der A1 im Limmattal (CHF 50 Millionen) fortgesetzt.

Ausführungsbereite Neu- und Ausbauprojekte

Neben diesen laufenden Vorhaben ist 2006 der Baubeginn von 43 Strassenbauprojekten vorgesehen. Für diese Vorhaben sind für das Jahr 2006 CHF 30 Millionen eingestellt. Darunter befinden sich der Neubau der SBB-Unterführung in Koblenz-Rietheim, der Halbanschluss Spreitenbach (Vorbereitungsarbeiten) sowie elf neue Kreisel.

Kantonale Radrouten

Für den Bau von kantonalen Radrouten sind CHF 9 Millionen vorgesehen. Ein Baubeginn ist bei 11 Ausbauten geplant.

Massnahmen für den Werterhalt

Zu diesen Neu- und Ausbauten kommen 63 Massnahmen für den Werterhalt Belagserneuerungen und -verstärkungen sowie die Sanierung von Brücken und Stützbauwerken mit einem Gesamtbetrag von rund CHF 35 Millionen.

Über die Ausführung einiger der neuen Neu- und Ausbauten sowie Werterhalt-Massnahmen wird erst im Sommer entschieden. Mit den vorliegenden Bau- und Unterhaltsprogrammen ergibt sich eine regional ausgewogene Verteilung der Bauarbeiten über den ganzen Kanton.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt