Bauprogramm 2005 für National- und Kantonsstrassen
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Investitionen von 240 Millionen Franken
Für Bau und Unterhalt der Aargauer Verkehrsinfrastruktur (Strasse, Schiene, Radwege) werden 2005 über die Strassenrechnung 240 Millionen Franken investiert. Die Finanzierung erfolgt zu rund 45% aus der kantonalen Motorfahrzeugabgabe, zum andern Teil hauptsächlich aus Bundesbeiträgen. Neben den laufenden Vorhaben soll bei 49 Ausbauprojekten und bei 44 Werterhaltungsmassnahmen der Baubeginn erfolgen.
Das Bauprogramm 2005 für den Neu- und Ausbau von National- und Kantonsstrassen sieht bei 37 Projekten die Fortführung bzw. den Abschluss der Arbeiten im Gesamtbetrag von knapp CHF 140 Mio. vor. Ins Gewicht fallen dabei die Grossbauvorhaben Kernumfahrung Lenzburg (7 Mio.), Neue Staffeleggstrasse (9 Mio.), Ortskernumfahrung Aarburg (37 Mio.), Kern- und Bäderumfahrung Ennetbaden (21 Mio.), Folgemassnahmen A20/A4 Mutschellen (19 Mio.) und die Verbindung A3 zur deutschen A98 in Rheinfelden (18 Mio.). Zusätzlich werden im Nationalstrassen-Unterhalt die Arbeiten für die Gesamterneuerung der A2 mit einem Bauvolumen von ca. CHF 25 Mio. fortgesetzt.
Neben diesen laufenden Vorhaben ist 2005 ein Baubeginn bei 49 Strassenprojekten vorgesehen. Für diese sind für das Jahr 2005 CHF 35 Mio. eingestellt. Darunter befinden sich die Lärmsanierungen an der A1 in Lenzburg und im Limmattal, die Neue Industriestrasse in Rheinfelden, der Neubau der Aarebrücke Lauffohr-Vogelsang und 11 neue Kreisel.
Kantonale Radrouten
Für den Bau von kantonalen Radrouten sind CHF 4 Mio. vorgesehen. Zudem soll auf rund 400 km des Radroutennetzes die Wegweisung ausgeführt werden. Die Radweglücke zwischen Untersiggenthal und Turgi soll genauso geschlossen werden wie diejenige am Zurziberg in Tegerfelden. Der Radweg Thalheim-Oberflachs-Veltheim wird fertig gestellt. Ein Baubeginn ist in Lengnau-Unterehrendingen-Schneisingen und in Gipf-Oberfrick-Wittnau geplant.
Zu diesen Neu- und Ausbauten kommen 44 Massnahmen für den Werterhalt (Belagserneuerungen und -verstärkungen) sowie die Sanierung von Brücken und Stützbauwerken mit einem Gesamtbetrag von rund CHF 35 Mio.
Über die Realisation von einigen der Neu- und Ausbauten und der Werterhalt-Massnahmen wird erst im Sommer aufgrund der dann aktuellen finanziellen Situation entschieden. Mit den vorliegenden Bau- und Unterhaltsprogrammen ergibt sich eine regional ausgewogene Verteilung der Bauarbeiten über den ganzen Kanton.