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Bauprogramm 2003 für National- und Kantonsstrassen :
200 Millionen Franken Investitionen für das Aargauer Strassennetz

Nebst den laufenden Vorhaben sieht das Bau- und Unterhaltsprogramm für die aargauischen National- und Kantonsstrassen bei 38 Ausbauvorhaben, inkl. kantonale Radrouten, und bei rund 40 Werterhaltungs-Massnahmen den Baubeginn vor.

Das Bauprogramm 2003 für den Neu- und Ausbau von National- und Kantonsstrassen sieht bei 25 Projekten die Fortführung bzw. den Abschluss der Arbeiten im Gesamtbetrag von rund 120 Mio. Franken vor. Die Ausbauten an der A1 im Raum Baregg beanspruchen knapp die Hälfte der Mittel: 3. Tunnelröhre 42 Mio., sicherheitstechnische Erneuerung 5 Mio., Lärmschutz Neuenhof 9 Mio. Franken.

Weiter fallen die Grossbauvorhaben Laufenburg Rheinbrücke (3 Mio.), Lenzburg Kernumfahrung (6 Mio.), Rheinfelden Verbindung A3 zur deutschen A98 (22 Mio.), Sulz/Etzgen Rheintalstrasse (6 Mio.) und WSB-Verlegung Reinach-Menziken (3 Mio.) ins Gewicht.

Ausführungsbereite Neu- und Ausbauprojekte

Neben diesen laufenden Vorhaben ist 2003 ein Baubeginn bei 35 Strassenbauprojekten vorgesehen (siehe beiliegende Zusammenstellung). Für diese Vorhaben sind 31 Mio. Franken eingestellt. Darunter befinden sich der Ausbau der Rheintalstrasse in Etzgen/Schwaderloch/Leibstadt, der Ausbau der Bremgartenstrasse in Merenschwand, die WSB-Eigentrassierung Muhen Süd sowie erste Arbeiten für die Ortskernumfahrung Aarburg und die Folgemassnahmen A20/A4 Mutschellen.

Kantonale Radrouten

Für den Bau von kantonalen Radrouten sind 3 Mio. Franken vorgesehen. Darunter fällt die Fortsetzung der Bauarbeiten an den Radwegen Villmergen-Hilfikon-Sarmenstorf und Muri-Aristau (Birri). Neben Signalisationsmassnahmen ist ein Baubeginn bei den Radwegen Fislisbach-Niederrohrdorf-Mellingen, Thalheim-Oberflachs-Veltheim und Unterehrendingen vorgesehen.

Massnahmen für den Werterhalt

Zu diesen Neu- und Ausbauten kommen rund 40 Massnahmen für den Werterhalt (Belagserneuerungen und -verstärkungen) mit einem Gesamtbetrag von rund 17 Mio. Franken. Je nach den finanziellen Möglichkeiten können im Sommer weitere Belagserneuerungen ausgelöst werden.

Mit den vorliegenden Bau- und Unterhaltsprogrammen ergibt sich eine regional ausgewogene Verteilung der Bauarbeiten über den ganzen Kanton.

  • Staatskanzlei