Baumfällungen an der Aare und im Berufsschulpark Brugg
Entlang der Aareböschung sowie im Park der Berufsschule Gesundheit und Soziales in Brugg werden im Februar Bäume gefällt. Die Arbeiten dienen der Sicherheit und der Biodiversität.
In den ersten beiden Februarwochen 2016 werden im Bereich der Aareböschung und des Parks der Berufsschule Gesundheit und Soziales in Brugg Baumfällungen durchge-führt. Als Vorarbeit zu den Fällungen erstellten die Land-schaftsarchitekten SKK Wettingen, der Baumsachverständi-gen der Firma Tilia Baumpflege AG Frick und der Forstbetrieb Brugg ein Baumkonzept. Ziel des Konzepts ist die Sicherheit der Bäume im Publikumsbereich und der Steilböschung der Aare sowie die Erhaltung der Biodiversität der Parkwälder.
Pflege- und Sicherheitsschlag
So wurden die 224 Bäume vorgängig auf ihre Stabilität und ihren ökologischen Wert hin untersucht. Von diesem Baum-bestand werden nun 55 Bäume gefällt. Diese Bäume weisen entweder gravierende Schäden auf oder drohen, bei einem Unwetter auf eine Verkehrsfläche zu stürzen. Manche der Bäume weisen beschädigte Wurzeln auf oder sie stehen so exponiert auf der Aareböschungskante, dass sie diese bei einem Sturz mitreissen. Die Erosion des Uferwegs würde dadurch zusätzlich beschleunigt, was es zu verhindern gilt. In einigen Bereichen wird der Baumbestand ausgelichtet, um starken, jungen Bäumen Platz zum Wachsen zu lassen.
Ökologisch wertvolle Bäume bleiben stehen
Der Baumbestand ist aufgrund seiner Artenzusammenset-zung und seines Alters ökologisch von grossem Wert. Die für die Biodiversität wertvollen Bäume bleiben wenn möglich erhalten. Diese werden bei Schäden lediglich teilweise zu-rückgeschnitten. Ebenso bleiben im Raum der Steilbö-schung der Aare absterbende oder tote Bäume erhalten, sofern diese die Sicherheit des darüber liegenden Fusswegs nicht gefährden.