Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Baubewilligung für Asylunterkunft im ehemaligen A3-Werkhof Frick :
Redimensioniertes Projekt für maximal 180 Asylsuchende

Der Gemeinderat Frick hat die Baubewilligung für die befristete Asylunterkunft im ehemaligen A3-Werkhof in Frick erteilt und gleichzeitig das Betreuungs- und Sicherheitskonzept genehmigt. Im IV. Quartal 2016 sollen maximal 180 Asylsuchende einziehen.

Der Kanton hat das Projekt nach dem Verzicht auf den Einsatz der "Shelters for Refugees" mit Blick auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis reduziert und wird statt wie ursprünglich geplant 300 Asylsuchende nur maximal deren 180 unterbringen. Anstelle einer gemischten Unterkunft wird das redimensionierte Vorhaben ausschliesslich auf allein reisende Männer ausgerichtet. Auf diese Weise fallen erstens wesentliche Investitionen weg, zweitens kann der Belegungsdruck vor Ort deutlich reduziert werden, und drittens können für Familien geeignetere Unterbringungsmöglichkeiten gesucht werden.

Das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) geht davon aus, dass die erforderlichen Bauarbeiten nach Ablauf der Beschwerdefrist umgehend in Angriff genommen werden können und die schrittweise Belegung im IV. Quartal erfolgen kann. Der Betrieb erfolgt gemäss dem genehmigten Betreuungs- und Sicherheitskonzept, in dessen Erarbeitung die relevanten Partner einbezogen wurden. Die Nutzungsdauer des ehemaligen A3-Werhkofs als Asylunterkunft richtet sich nach dem Fortschritt des Nachfolgeprojekts. Geplant ist, dass das Areal künftig als Standort des Kantonalen Katastrophen Einsatzelements dienen soll. Die Nutzung als Asylunterkunft ist ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme auf drei Jahre befristet.

  • Departement Gesundheit und Soziales