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Baregg: Erfolgreiche Verkehrssteuerung bei den Autobahnanschlüssen :
Positive Wirkung auf der A1 Richtung Zürich

Die Lichtsignalsteuerungen an den beiden Autobahnanschlüssen Baden-West und Neuenhof Richtung Zürich haben den Verkehrsfluss auf der A1 verbessert und die Unfallzahl reduziert.

Der Stau am Morgen Richtung Zürich ist vor allem eine Folge der hohen Verkehrsmenge auf der Autobahn, des einfahrenden Verkehrs bei den Anschlüssen Baden-West und Neuenhof sowie der Bareggbaustelle. Die neue Röhre am Baregg steht voraussichtlich ab zweiter Hälfte 2003 zur Verfügung. Ab Herbst 2004 gilt dann freie Fahrt, nachdem die alten Röhren ganz erneuert sind.

Das Baudepartement und die Verkehrspolizei beobachten den Verkehr am Baregg seit der Eröffnung der A3 Frick - Birrfeld 1996 permanent. Wegen den längeren Staus nahm das Baudepartement im Juni 2000 die Steuerung Anschluss Baden-West Richtung Zürich in Betrieb. Die Anlage ist in der Lage, den zuströmenden Verkehr auf das Fassungsvermögen der A1 abzustimmen. Auf den Zufahrten wird - wenn nötig - Verkehr zurückgehalten, damit der Verkehr auf der A1 nicht zum Stillstand kommt.

Seit Mitte Juli 2001 ist die A1-Überdeckung Neuenhof im Bau. Der Verkehr wird seither in beiden Richtungen bis Ende April 2002 auf der Fahrbahn Richtung Bern zusammengedrängt. Dies hat den Verkehrsablauf erschwert. Im November 2001 nahm deshalb das Baudepartement die Steuerung am Anschluss Neuenhof Richtung Zürich in Betrieb. Ende April 2002 kann diese Anlage voraussichtlich wieder ausgeschaltet werden.

Wie wirken die beiden Steuerungen? Die Untersuchungen zeigen:
- Die Staulängen und die Zeitverluste auf der A1 Richtung Zürich haben sich stark verringert. Es kommt nur noch selten zu stehenden Kolonnen und die Fahrgeschwindigkeiten haben sich erhöht.
- Das Umfahren des A1-Staus über Kantonsstras-sen ist weniger interessant geworden. Es hat eine Rückverlagerung auf die A1 stattgefunden.
- Am Anschluss Baden-West fahren in der Spitzenstunde 30%, am Anschluss Neuenhof 25% weniger Fahrzeuge ein. Zufahrende warten im Mittel 3-5 Minuten, maximal 10 Minuten.
- Insgesamt bringen die Steuerungen Zeitersparnisse von über 100'000 Personenstunden pro Jahr.
- Der öffentliche Verkehr wird nicht benachteiligt.
- Dank der Steuerung Neuenhof sind die Unfallzahlen auf der A1 wieder zurückgegangen.

Mit den beiden Steuerungen lassen sich die Wartezeiten insgesamt reduzieren und gerechter verteilen. Die Unfallzahlen nehmen ab, die Verfügbarkeit der A1 konnte verbessert werden.

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