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Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer wählten zum ersten Mal elektronisch :
Vote électronique in den Kantonen Aargau, Graubünden und St.Gallen bei den Nationalratswahlen 2011 sehr erfolgreich

Nach gelungenen Versuchen bei eidgenössischen Abstimmungen konnten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer erstmals auch per Internet wählen. Die Stimmabgabe per Internet ist beliebt: Erneut wurde mehr als die Hälfte der Stimmen elektronisch abgegeben.

Die Kantone Aargau, Graubünden und St.Gallen verwenden eine gemeinsame Lösung für die elektronische Stimmabgabe. Sie arbeiten dabei eng und partnerschaftlich zusammen. Basel-Stadt gehört ebenfalls zu den vier Pilotkantonen, verwendet jedoch eine andere Lösung.Von den gesamthaft 15'716 Stimmberechtigten (AG: 6'634; GR: 2'540; SG: 6'542) haben 2'523 Personen (AG 16.19 %, GR 15.00 %, SG 16.33 %) elektronisch abgestimmt. In den Kantonen Aargau und St. Gallen haben 2'099 brieflich abgestimmt
(15.93 %). Im Kanton Graubünden wird die briefliche Stimmabgabe der Auslandschweizer nicht separat erfasst. Die elektronische Stimmabgabe erfolgte ohne Zwischenfälle.

Die grosse Mehrheit der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer begrüsst Vote électronique. Besonders geschätzt wird die sichere und schnelle Stimmabgabe am Computer.

Vote électronique vorantreiben

Die Erfahrungen der Kantone Aargau, Graubünden und St. Gallen mit Vote électronique schaffen eine weitere Möglichkeit zur demokratischen Mitwirkung. Aufgrund der positiven Erfahrungen soll Vote électronique weiter ausgedehnt werden. Im Einklang mit der Schweizerischen Staatsschreiberkonferenz soll der Bund bis zu den Nationalratswahlen 2015 die notwendigen Grundlagen erarbeiten, damit die bisherige Erfolgsgeschichte mit Vote électronique fortgesetzt werden kann.

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