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Ausbau des A1-Zubringers Lenzburg :
Entflechtung der Verkehrsbeziehungen steht im Zentrum

Der Autobahnzubringer Lenzburg stösst zunehmend an seine Leistungsgrenze. Ein Ausbau des Knotens Neuhof, eine neue Querspange im Hornerfeld und eine Rampe als Einfahrt auf die A1 in Richtung Zürich sollen die Verkehrsbeziehungen entflechten. Damit kann der Verkehr verflüssigt und die Sicherheit erhöht werden.

Die Knoten rund um den A1-Zubringer Lenzburg sind an der Leistungsgrenze und die Bünztalstrasse ist mit bald 20'000 Fahrzeugen pro Tag stark belastet. In den kommenden Jahren wird die Verkehrsbelastung weiter zunehmen.

Um diese Situation zu entschärfen, wurden in der Vergangenheit verschiedene Varianten diskutiert. Nun hat das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), zusammen mit den betroffenen Gemeinden Lenzburg und Othmarsingen, einen Lösungsansatz erarbeitet. In dessen Zentrum steht die Entflechtung der verschiedenen Verkehrsbeziehungen.

Das Projekt umfasst mehrere Bestandteile. Vom Bünztal in Richtung A1 wird der Verkehr über einen unterirdischen, rund 300 Meter langen Bypass am Knoten Neuhof vorbei geführt. Im Knoten Neuhof wird ein Kreisel erstellt, der gekoppelt mit einer Lichtsignalanlage den Verkehr in Richtung Lenzburg steuert. Die Zufahrt von der Autobahn nach Othmarsingen wird unter dem Autobahnzubringer durchgeführt, sodass das Linksabbiegen künftig entfällt. Die Verbindung Othmarsingen - Lenzburg wird über eine neue Spange durch das Hornerfeld sichergestellt, welche gleichzeitig die Arbeitszone erschliesst. Zudem vermeidet eine neue Einfahrtsrampe auf die A1 in Richtung Zürich künftig die Linksabbieger beim Autobahnzubringer.

Die nun vorgeschlagene Lösung hat mehrere Vorteile. Dazu Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU): "Wir entflechten die verschiedenen Verkehrsbeziehungen und verflüssigen damit den Verkehr. Zudem wird mit der neuen Lösung die Leistungsfähigkeit erhöht und die Sicherheit verbessert sich markant. Schliesslich können wir auch noch die Arbeitszone im Hornerfeld erschliessen."

Zurzeit wird ein Generelles Projekt erarbeitet. Der Baubeginn ist frühestens 2012 vorgesehen. Die Kosten werden auf rund 60 Mio. Franken geschätzt.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt