Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Arbeitslosigkeit nimmt saisonal bedingt zu :
Stellensuchendenquote beträgt 2,4 Prozent

Die Zahl der Stellensuchenden und der Arbeitslosen hat im Dezember 2000 aus saisonalen Gründen erneut zugenommen. Im Jahresdurchschnitt hat sowohl die Stellensuchenden- als auch die Arbeitslosenzahl um mehr als einen Viertel abgenommen.

Von Ende November bis Ende Dezember 2000 nahm die Zahl der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 135 Personen oder 2,1 Prozent auf 6'456 Personen zu. Dies ergibt eine Stellensuchendenquote von 2,4 Prozent.

Von den 6'456 Stellensuchenden gelten 3'967 Personen oder 61,4 Prozent als arbeitslos. Davon sind 15,3 Prozent (608 Betroffene) langzeitarbeitslos, d. h. seit mehr als einem Jahr arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen ist am Jahresende um 266 Personen oder 7,2 Prozent grösser als Ende November. Die Arbeitslosenquote blieb bei 1,4 Prozent (Anstieg von 1,351 auf 1,448).

Die deutliche Zunahme der Arbeitslosenzahl ist nicht darauf zurückzuführen, dass mehr Arbeitnehmende arbeitslos geworden sind. Der Grund liegt vielmehr darin, dass weniger bereits Arbeitslose ihre Arbeitslosigkeit durch Annahme einer Zwischenverdienststelle oder durch Teilnahme an einer arbeitsmarktlichen Massnahme unterbrechen konnten.

Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den RAV gemeldet worden waren, war mit 1'169 offenen Stellen am Jahresende 2000 um 258 Stellen kleiner als Ende November. Die RAV vermittelten im Dezember 226 Stellen an stellensuchende Personen.

26 arbeitslose Personen, 11 Männer und 15 Frauen, wurden im Dezember 2000 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert.

6 Unternehmen meldeten im Dezember 2000 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an.

Durchschnittswerte für das Jahr 2000

Die Zahl der bei den RAV eingeschriebenen Stellensuchenden betrug im Jahr 2000 im Durchschnitt 7'237 Personen (1999: 10'158 Personen). Sie nahm um 2'921 Personen oder 28,8 Prozent ab. Die durchschnittliche Stellensuchendenquote betrug 2,6 Prozent (3,7 Prozent).
Von den Stellensuchenden galten im Jahr 2000 im Durchschnitt 4'138 Personen als arbeitslos. Verglichen mit 1999 (5'776 Personen) entspricht dies einer Abnahme um 1'638 Personen oder 28,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahr 2000 im Mittel 1,5 Prozent gegenüber 2,1 Prozent 1999.
Von den arbeitslosen Personen waren im Jahr 2000 im Durchschnitt 707 Personen oder 17 Prozent langzeitarbeitslos, d. h. länger als ein Jahr auf Stellensuche. 1999 waren es 1'400 Personen oder 24 Prozent gewesen. Die Abnahme der Langzeitarbeitslosigkeit machte 693 Personen oder 49,5 Prozent aus.

  • Staatskanzlei