Arbeitslosenquote verharrt bei 3,0 Prozent
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Saisonal bedingte Zunahme der Arbeitslosen bei den 15- bis 24-Jährigen
Im Aargau liegt die Arbeitslosenquote im August wie in den beiden Vormonaten bei 3,0 Prozent. In der Schweiz stieg die Quote wieder leicht an und beträgt 3,2 Prozent.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende August im Aargau 11'008 Personen als arbeitslos gemeldet. Das sind 207 mehr als im Vormonat. Davon sind 5'915 Personen Männer (53,7 Prozent) und 5'093 (46,3 Prozent) Frauen. In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen hat die Zahl der Arbeitslosen – saisonal bedingt wegen den Schul- und Lehrabgängern – um 319 zugenommen (+23,5 Prozent). Mit Ausnahme der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen (+12 Personen) nahm die Zahl bei den restlichen Altersgruppen im Monatsvergleich leicht ab.
Wie die Zahl der Arbeitslosen hat auch die Zahl der Stellensuchenden leicht zugenommen; sie liegt im August bei 15'485. Das sind 127 Stellensuchende mehr als im Juli.
Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende August 910 offene Stellen gemeldet. Das ist eine weniger als im Vormonat und rund 400 weniger als noch im Vorjahr.
Die Arbeitslosenkassen mussten im Aargau gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen im Juni 302 Personen aussteuern; 88 mehr als im Vormonat.
Dauer der Arbeitssuche
Durchschnittlich waren die im August angemeldeten Stellensuchenden 248 Tage auf Stellensuche. Das sind 8 Tage weniger als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 377 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 142 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 250 Tage.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 1'886 Personen. Sie stieg im Vergleich zum Juli um zwei Personen. Dabei handelt es sich um Personen, die seit mindestens einem Jahr auf Stellensuche sind.
Weniger Kurzarbeitsanträge
Im August haben 20 Betriebe Kurzarbeit beantragt. Das ist ein Betrieb mehr als im Vormonat. Bei den im August gemeldeten Betrieben sind insgesamt 550 Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt für insgesamt 1'488 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor, das sind 85 mehr als im Juli. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Die Unternehmen stammen vor allem aus der Metall-, Elektro- und Maschinenindustrie (MEM). Als Hauptgrund für die Einführung von Kurzarbeit geben sie den starken Franken an.