Arbeitslosenquote steigt von 3,2 auf 3,3 Prozent
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Starker Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen
Nach sechs Monaten mit rückläufigen Arbeitslosenzahlen ist im August wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote steigt von 3,2 auf 3,3 Prozent. Dieser Anstieg ist auf die Zunahme der Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zurück zu führen.
Die Zahl der bei den aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren gemeldeten Stellensuchenden ist im August 2004 um 309 auf 14'962 Personen gestiegen. Die Stellensuchendenquote beträgt damit 4,9 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 281 Personen auf 10'145 Betroffene, was einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent entspricht.
Der Anstieg ist ausschliesslich darauf zurückzuführen, dass viele Jugendliche und junge Erwachsene nach Abschluss ihrer Schule oder Berufsausbildung noch keine Lehr- oder Arbeitsstelle gefunden haben. In der Altersgruppe der 15 bis 24-Jährigen ist die Zahl der Arbeitslosen nämlich bis Ende August 2004 auf 2'497 Betroffene gestiegen - 377 mehr als Ende Juli 2004. Die Arbeitslosenquote dieser Altersklasse kletterte von 4,6 Prozent (Ende Juli) auf 5,4 Prozent (Ende August).
Auch andere Indikatoren belegen das zumindest vorläufige Ende der Erholung auf dem Arbeitsmarkt: Im August 2004 haben sich 2?363 Stellensuchende neu auf einem RAV gemeldet - wesentlich mehr als in den Vormonaten. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen (seit mehr als einem Jahr arbeitslos) stieg im August 2004 um 16 auf 1?755. Erneut abgenommen hat zudem die Zahl der offenen gemeldeten Stellen: 532 - 110 weniger als im Vormonat - waren Ende August bei den RAV gemeldet. Im August sind 115 Personen aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse ausgesteuert worden.