Arbeitslosenquote steigt auf 3,2 Prozent
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Saisonal bedingter Anstieg der Arbeitslosenquote
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Aargau hat im November um knapp 400 Personen zugenommen. Die Arbeitslosenquote steigt im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Gesamtschweizerisch stieg die Arbeitslosenquote ebenfalls um 0,1 Prozent und liegt nun bei 3,3 Prozent.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende November im Aargau 11'519 Personen als arbeitslos gemeldet. Das sind 396 mehr als im Vormonat. Davon sind 6'434 Personen Männer (55,8 Prozent) und 5'085 (44,2 Prozent) Frauen. Die Zahl der Stellensuchenden hat um 538 Personen zugenommen und liegt im November bei 16'354.
Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende November 958 offene Stellen gemeldet. Das sind 53 weniger als im Vormonat.
Die Arbeitslosenkassen mussten im Aargau gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen im September 248 Personen aussteuern; 20 mehr als im Vormonat.
Dauer der Arbeitssuche
Durchschnittlich waren die im November abgemeldeten Stellensuchenden 236 Tage auf Stellensuche. Das sind fünf Tage mehr als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 347 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 236 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 123 Tage.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 1'891 Personen. Sie nahm im Vergleich zum Oktober um 87 Personen zu. Dabei handelt es sich um Personen, die seit mindestens einem Jahr auf Stellensuche sind.
Mehr Kurzarbeit
Im November haben 29 Betriebe im Aargau Kurzarbeit beantragt, sieben mehr als im Vormonat. Bei den im November gemeldeten Betrieben sind insgesamt 264 Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt für insgesamt 1'192 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor, das sind 121 mehr als im Oktober. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Die Unternehmen stammen vor allem aus der Metall-, Elektro- und Maschinenindustrie (MEM) und aus dem Baugewerbe. Als Hauptgrund für die Einführung von Kurzarbeit geben, mit Ausnahme der Baubranche, die meisten den starken Franken an.