Arbeitslosenquote sinkt auf 3,0 Prozent
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Später saisonaler Rückgang
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Aargau ist im Mai zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. In der gesamten Schweiz sank die Quote ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen erfolgt dieses Jahr später als in anderen Jahren.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und bei der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Mai 10'415 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind zwar 289 weniger als Ende April, aber 885 mehr als Ende Mai des Vorjahres. Insbesondere im Baugewerbe, beim Handel, im Gastgewerbe und in der Metallindustrie sind in diesem Jahr mehr Arbeitslose zu verzeichnen als im letzten Jahr.
Die Zahl der Stellensuchenden sank um 321 auf 14'437. Die Zahl der von den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern gemeldeten Stellen erreichte Ende Mai 1'254. Das sind zehn Stellen weniger als Ende April. Gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen mussten die Arbeitslosenkassen im März 195 Personen mit Wohnsitz im Kanton Aargau aussteuern.
Weniger jugendliche Arbeitslose
Ende Mai waren 1'266 Jugendliche oder junge Erwachsene unter 25 Jahren arbeitslos. Das sind 110 weniger als Ende April. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse beträgt 2,6 Prozent; 0,3 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren 6'310 Personen (-135) oder 3,2 (+/-0,0) Prozent ohne Arbeit, bei den über 50-Jährigen waren 2'839 Personen (-44) oder 2,8 (-0,1) Prozent arbeitslos gemeldet.
Die Personen, die sich im Mai von der Arbeitsvermittlung abgemeldet haben, waren im Durchschnitt 239 (+8) Tage lang angemeldet. Zwischen den einzelnen Altersklassen gibt es grosse Unterschiede: Die 15- bis 24-Jährigen waren im Durchschnitt 148 (+7) Tage auf Stellensuche, die 25- bis 49-Jährigen 236 (+9) und die über 50-Jährigen 346 (+13) Tage.
Weniger Personen potenziell von Kurzarbeit betroffen
Im Mai haben 24 Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt. Das ist einer mehr als im Vormonat. Weiterhin geben die meisten Firmen, die Kurzarbeit anmelden, Probleme mit dem starken Franken als Begründung an.
Potenziell sind in den neu gemeldeten Betrieben 172 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt derzeit für 1'569 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor; das sind 386 Personen weniger als im Vormonat. Erfahrungsgemäss schöpfen die Betriebe diese Bewilligungen nicht für alle Mitarbeitenden aus.