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Arbeitslosenquote sinkt auf 2,7 Prozent :
Kurzarbeit im Aargau wieder auf Normalniveau

Die Arbeitslosigkeit im Kanton Aargau ist im Juni erneut zurückgegangen. Die Quote sank von 2,8 auf 2,7 Prozent und schweizweit von 2,9 auf 2,8 Prozent. Zehn Betriebe haben im Juni Kurzarbeit angemeldet.

Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren Ende Juni 8'203 Personen arbeitslos gemeldet (Vormonat: 8'436). Wie die Zahl der Arbeitslosen ist auch jene der Stellensuchenden gesunken, und zwar um 315 auf 12'254 Personen. Die Zahl der Stellensuchenden umfasst alle Arbeitslosen sowie "nichtarbeitslose Stellensuchende", die entweder nicht sofort vermittelbar sind oder über eine Arbeit verfügen. Dies sind zum Beispiel Personen in einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, in Umschulung oder in Weiterbildung oder Personen, die einen Zwischenverdienst erzielen können.

Die Zahl der offenen Stellen ist im Juni auf hohem Niveau um 143 auf 2'245 leicht gesunken. Gemäss den letzten verfügbaren Angaben wurden im April im Aargau 241 Personen ausgesteuert.

Im Juni waren mit 252 Personen gleich viele unter 20-Jährige arbeitslos wie im Vormonat. Die Arbeitslosenquote dieser Altersklasse beträgt weiterhin 1,3 Prozent. Bei den 20- bis 24-Jährigen ist ein Rückgang um 51 auf 930 Arbeitslose zu verzeichnen. Die Quote sinkt um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent. Wegen der zu Ende gehenden Schul- und Lehrjahre ist für die kommenden Monate mit einem Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit zu rechnen.

Zehn Betriebe haben im Kanton Aargau die Einführung von Kurzarbeit beantragt. Es handelt sich hauptsächlich um Betriebe aus der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie.

Mit zehn Voranmeldungen erreicht die Kurzarbeit wieder dasselbe Niveau wie vor der Wirtschafts- und Finanzkrise. Ende 2008 und Anfang 2009 waren die Gesuche in die Höhe geschnellt. 2009 waren im Durchschnitt über hundert Gesuche pro Monat eingegangen, 2010 über 45.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres