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Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 3,1 Prozent :
Leichter Anstieg der Betriebe mit Bewilligung für Kurzarbeit

Die Arbeitslosenquote lag im Aargau Ende Januar unverändert bei 3,1 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden ist hingegen gesunken.

Ende Januar verfügten etwa 860 Betriebe über eine gültige Bewilligung für Kurzarbeit (rund 160 mehr gegenüber dem Vormonat). In diesen Betrieben sind potenziell 7'700 Personen von Kurzarbeit betroffen (rund 1'900 mehr gegenüber dem Vormonat). Die Zunahme der bewilligten Voranmeldungen ist bedingt durch den unsicheren Pandemieverlauf über den Jahreswechsel und die verfügten Massnahmen (2G+). Er betrifft vor allem die Gastro-, Fitness- und Eventbranche. Inzwischen ist die Zahl der Voranmeldungen bereits wieder rückläufig.

Anzahl Arbeitslose praktisch gleichgeblieben

Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Aargau waren Ende Januar 11'557 Personen arbeitslos gemeldet, davon 6'500 Männer (56 Prozent) und 5'057 Frauen (44 Prozent). Das sind 22 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 3,1 Prozent. Schweizweit hat sich die Quote im Vergleich zum Vormonat ebenfalls nicht geändert und liegt bei 2,6 Prozent.

Im Januar haben sich 2'096 Personen auf den RAV angemeldet, 2'339 Personen wurden abgemeldet. Die Zahl der Stellensuchenden hat damit um 243 Personen abgenommen und liegt per Ende Januar bei 18'781.

Ende Januar waren 4'745 offene Stellen gemeldet, davon waren 3'461 meldepflichtig. Das entspricht einer Zunahme von 435 offenen Stellen gegenüber dem Vormonat.

Dauer der Arbeitssuche

Durchschnittlich waren die im Januar abgemeldeten Stellensuchenden 310 Tage auf Stellensuche. Das sind sechs Tage mehr als im Vormonat. Am längsten suchten die 50- bis 64-Jährigen nach einer neuen Stelle: Sie brauchten im Durchschnitt 390 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren es 314 Tage und bei den 15- bis 24-Jährigen 165 Tage.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres