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Arbeitnehmer- und Konsumentenschutz im Aargau :
Aufsicht und Prävention zusammen mit der Wirtschaft

Die Aargauer Industrie- und Gewerbeaufsicht umfasst fast alle Lebensbereiche: u.a. Arbeiten (Arbeitssicherheit, Gesundheit), Einkaufen (Ladenschluss, Deklaration), Freizeit (Spielautomaten), Haushalt (Sicherheit technischer Geräte), Wohltätigkeit (Sammelwesen), Umweltschutz (Sprengstoffgesetz).

An einer Medienkonferenz in Aarau - verbunden mit der Inspektion und der Kontrolle eines Betriebes - zeigte das Departement des Innern des Kantons Aargau, dass Arbeitnehmer- und Konsumentenschutz nur zusammen mit der Wirtschaft wirksam und nachhaltig umgesetzt werden können. Der Aargauer Volkswirtschaftsdirektor, Regierungsrat Kurt Wernli: "Industrie- und Gewerbeaufsicht hilft Unfälle und Krankheiten vermeiden. Und damit können Kosten gespart werden." Jahr für Jahr verursachen in der Schweiz Betriebsunfälle und Berufskrankheiten volkswirtschaftliche Kosten von rund 20 Milliarden Franken. Davon könnten schätzungsweise 4 Milliarden Franken (im Aargau 300 Millionen Franken) vermieden werden, wenn alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich richtig verhalten und die geltenden Vorschriften einhalten würden.

Gesunde und motivierte Mitarbeitende sind Erfolgsfaktoren eines Unternehmens. In Sachen Sicherheit am Arbeitsplatz ist in den letzten Jahren denn auch vieles besser geworden - dies auch dank der Präventionsarbeit der Sektion Industrie- und Gewerbeaufsicht des Amtes für Wirtschaft und Arbeit. Um jedoch das erreichte hohe Niveau zu halten und zu verbessern, müssen sich Staat und Wirtschaft weiterhin intensiv und gemeinsam für den Arbeitnehmerschutz und die Arbeitssicherheit engagieren. Regierungsrat Kurt Wernli: "Industrie- und Gewerbeaufsicht heisst primär beraten und informieren und nicht kontrollieren und bestrafen."

Vorschriften, die den Verantwortlichen bekannt sind und deren Zweck sie kennen, werden in den meisten Fällen auch ohne Druck von Seiten der Aufsichtsbehörde eingehalten. Gut informierte und gut beratene Arbeitgeber erkennen, dass sich Arbeitnehmer- und Konsumentenschutz auch wirtschaftlich lohnt.

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